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„Werden wir aber die Franzosen dadurch nicht gerade zwischenunsere beiden Divisionen bringen, Sir Gcrvaise, und ihnen denVortheil einräumen, unsere Streitkräfte zu theilen? Wenn sie steifbei ihrem Nord-Nordwest-Kursc beharren, müssen sie, denk' ich, un-fehlbar zwischen uns und Admiral Bluewater gerathen."
„Und was werden sie damit gewinnen, Greenly? Worin wirddenn nach Eurer Ansicht von den Umständen und Verhältnissen —der große Vortheil für sie bestehen, wenn sie auf jeder Seite eineenglische Flotte vor sich haben?"
„Nun, groß wird der Vortheil freilich nicht sein, Sir Gervaise,"versetzte Greenly lachend; „wenn diese Flotten der seinigen über-haupt an Stärke gleich kämen. So aber konnte der Graf, da eruns weit überlegen ist, die Sache wohl so einrichten, daß er sichauf die eine Division würfe, während die andere zu weit entferntwäre, um Beistand leisten zu können, und da könnte eine einzigeheiße Stunde den Sieg entscheiden."
„Das Alles ist freilich plausibel genug, Greenly, und dochkönnt' ich's kaum über's Herz bringen, den Feind uugerupst vor-überziehen zu lassen. So lange der Wind, wie eben jetzt, darauslos bläst, ist doch nicht viel an's Fechten zu denken, und so kann'salso wohl nicht sonderlich schaden, wenn wir uns Monsieur de Ver-villin etwas näher betrachten. In einer halben Stunde — höch-stens in einer Stunde müssen wir ihn, selbst bei diesem langsamenVorrücken der beiden Flotten, vom Deck aus scheu können. Laßteinmal das Loth heben, Sir, um uns zu überzeugen, wie schnellwir vorschreiten."
„Wenn wir bei solchem Wetter mit den Franzosen zusammengeriethen, Sir Gervaise," bemerkte Greenly, nachdem er denobigen Befehl gegeben hatte, „so hieße das, ihnen gerade denVortheil einräumen, den sie sich wünschen müssen. Sie feuerngewöhnlich auf die Spieren, und da würde ein einziger Schuß bei