>147
und der eine Theii kreuzt jetzt gegen die nördliche, der andere gegendie südliche Küste. Wir müssen uns begegnen, wenn nicht einer vonuns Beiden geradezu davon läuft — meint Ihr nicht anch, Greenly ?"
„Ganz gewiß, Sir Gervaise; nur sind vierzehn Segel gegensieben doch etwas gar zu ungleich."
„Ihr vergeht den Driver und den Active, Sir; wir habenn eun — neun muthige, kernhaste brittische Kreuzer."
„Nämlich: sechs Linienschiffe, eine Fregatte, eine Sloop undeinen Kutter." versetzte der Kapitän, indem er aus die beidenletztgenannten Gattungen einen starken Nachdruck legte.
„Was sagt die Chloe weiter, Buuting ? daß wir für die Franzosenstark genug sind, wenn gleich ihrer z w ei auf unser einen kommen?"
„Das nicht gerade, Sir Gervaise. ,Fünf weitere Segel nachvornenll Sie vermehren sich rasch, Sir."
„Nun, auf diese Art möchten sie allerdings zu stark für unswerden," gab Sir Gervaise mit düsterer Fassung zur Antwort;„n eunzeh n gegen n enn — nein, das ist doch zu viel. Ich wollte,wir hätten Blncwatcr hier."
„Das ist's gerade, was auch ich so eben bemerken wollte, SirGervaise," erwiederte der Kapitän. „Wenn wir die andere Divisionbei uns hätten, so wären wir wohl besser daran, denn der Franz-mann wird wohl auch einige Fregatten und Korvetten mit sichführen. Admiral Blncwatcr kann jedenfalls nicht weit von unsweg sein — ich denke, ungefähr dort drüben, so gegen Nord- oderNord-Nord-Ost. Wenn wir rund halten, sollten wir. denk ich,seiner Division in wenigen Stunden begegnen."
„Wie — und Monsieur de Vervillin sollten wir den Vorthcillassen, einen Eid darauf ablegen zu können, daß er uns in dieFlucht gejagt habe? Nein, nein, Greenly; erst wollen wir offenund männlich, und zwar auf Schußweite, an ihm vorbei passiren;dann werden wir noch Zeit genug haben, zu wenden und uns nachunfern Freunden umzusehen."