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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
437
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ist jedenfalls hier nicht am Platze, da wir es jetzt blos mit Fran-zosen und Spaniern zu thun haben. Ganz außerordentliche Auf-tritte haben wir drüben am Lande mit einem alten DevonshirerBaronet gehabt, Grecnly, der, während wir in seinem Hause waren,die Anker lichtete und in die andere Welt davon segelte."

Magrath hat mir etwas davon erzählt, Sir, auch von demstll-us null-u8*)Ihr dürft mich hängen lassen, Sir, wenn ichin den ersten fünf Minuten, nachdem er mir's gesagt, sein Kauder-wälsch noch aussprechen konnte."

Filius nulliu8 meint Ihr- Niemands Sohn habt Ihrdenn Euer Latein ganz vergessen, Mann?"

Meiner Treu, Sir Gcrvaise, ich hatte nie welches zu ver-gessen. Mein Vater war vor mir Kapitän auf einem Linienschiff,und führte mich von meinem fünften Jahre bis zu seinem Todes-tage unausgesetzt auf der Flotte mit sich herum. Latein gehörtenicht zu meiner Löffelspcise."

Ja, ja, mein guter Junge, ich kannte Euren Pater undwar bei der Affaire, in welcher er fiel, nur drei Schiffe von ihmentfernt," erwicderte der Viceadmiral freundlich.Bluewatcr wargerade noch vor ihm, und wir Alle liebten ihn wie einen älterenBruder. Ihr wäret damals noch nicht Lieutenant?"

Nein, Sir ich war blos Kadet, und gerade an jenem Tagenicht am Bord seines Schiffes," antwortete Greenlp, sichtlich ge-rührt von dem Lobe, welches der Admiral den Verdiensten feinesVaters gespendet hatte;nichtsdestoweniger war ich alt genug, ummich jetzt noch zu erinnern, wie edel ihr euch Alle bei jener Ver-anlassung benommen. Nun"hier wischte er.unbemerkt eineThräne aus den Augendas Latein mag für einen Schulmeister

*) Hier nimmt der Verfasser wieder Veranlassung zu einem Wortspiel. So wieGreenly die lateinischen Worte ausspricht, lauten sie nämlich wie englische undbedeuten:fülle uns. vernichte uns".

D. U.