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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
438
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recht gut sein, am Bord eines Schiffes aber ist es nur von geringemNutzen. Unter all' meinen alten Freunden und Bekannten hatte ichnur einen einzigen Gelehrten."

Und wer war der, Grcenly? Ihr solltet die Gelehrsamkeitdarum doch nicht verachten, weil Ihr selbst nichts davon versteht.Euer Freund war doch gewiß um kein Haar schlimmer, trotzdem,daß er ein wenig Latein gelernt hatte, und wäre cs auch bei-spielshalber nur so viel, um millus, milln, iiulk»» zu decliniren. Nun wer war dieser Freund, Grcenly?"

John Bluewater der hübsche Jack, wie er genannt wurde,der jüngere Bruder unseres Admirals. Sic schickten ihn aus dieSee, um ihm eine gewisse Liebesgeschichte aus dem Sinne zu brin-gen, und Ihr erinnert Euch vielleicht noch, daß, während er bei demAdmiral oder wie er damals noch genannt wurde KapitänBluewater war, ich selbst die Stelle eines Lieutenants bekleidete.Trotzdem, daß der arme Jack Soldat war, in der Garde diente,und vier oder fünf Jahre mehr zählte, als ich, fand er doch großenGefallen an mir und wir wurden die vertrautesten Freunde. Ecverstand sich besser auf's Latein, als auf seine eigenen Interessen."

Warum das? Was that er denn eigentlich? Bluewaterwar gerade über diesen Bruder nie sehr mittheilsam gegen mich."

Eine heimliche Heirath war mit im Spiel eigensinnigeVormünder und andere Hindernisse wie gewöhnlich. Mitten in die-sem Wirrwarr fiel der arme John, wie Ihr wißt, in der Schlacht,und seine Wittwe folgte ihm einen oder zwei Monate später in'sGrab. Es war im Ganzen eine traurige Geschichte, und ich sucheso selten als möglich daran zu denken."

Eine heimliche Heirath!" wiederholte Sir Gcrvaise langsam.Wißt Ihr das gewiß, Grcenly? Ich glaube, Bluewater hatnie etwas von diesem Umstande erfahren; wenigstens hörte ich ihnnie darauf anspielen. Sollte er irgend Nachkommenschaft hiutcr-lasscn haben?"