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alten Herrn schon den Gefallen thun, sonst schickt er mich inQuarantäne, und das würde mir gerade am Vorabend einer Haupt-aktion eben nicht sonderlich behagen; so wollen wir es also vornetwas leichter machen und die Stengen wieder rückwärts richten.Ich will mich hängen lassen, wenn ich glaube, daß er es ausfindigmachen würde, wenn wir's nicht thäten — so lange wir nämlichtodt in seinem Kielwasser segeln."
„Das wäre bei Sir Jarvy nicht sehr gut angebracht, Mylord,denn er hat ein wunderbar scharfes Auge auf alle Taue! wäre esAdmiral Blue, — ja, da wollt ich wetten, daß ich den Besanmastin den Kielraum stauen*) und dennoch eine ganze Woche lang inseiner Gesellschaft segeln wollte, ohne daß auch nur der geringsteLärm wegen dieser Neuerung entstünde: höchstens daß er uns einmalanriefe und fragte: ,was das für eine Brigg sci?^ Bei dem andernAdmiral aber möchte ich keinen von diesen Streichen versuchen,denn jedes Bcschlagseising, das nicht ganz haarscharf angezogenist, entdeckt er gewiß eben so bald als der Scharfsichtigste vonuns Allen. So will ich mich denn ernstlich an mein Geschäft machen;laßt den Zimmermann mit seinem Bleiloth hcraufkommen und baldsoll Alles so straff und bolzgerade wie ein Grenadier dastehen!"
Lord Morganic lachte, wie er gewöhnlich that, wenn sein Lieute-nant witzig zu sein beliebte, und alsbald war die Laune, welcheihn zur Aenderung des Mastenstandes verleitet, so wie der Befehl,der diese Anordnung widerrufen hatte — rein vergessen.
Sir Gervaise's Ankunft auf seinem eigenen Schiffe war jeder-zeit ein Ereigniß auf der Flotte, auch wenn seine Nbwescnbeitnicht länger als vierundzwanzig Stunden gedauert hatte. DieWirkung war dann gewöhnlich die nämliche, wie bei einem Ge-spanne feuriger Rosse, wenn sie gewahr werden, daß ein erfahrener,muthiger Lenker die Zügel in Händen hat.
„Guten Morgen, Greenly — guten Morgen euch Allen, ihr
'1 D. h. kappen, so daß aus der Fregatte ein Zweimaster würde. D. U.