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Auch bei gegenwärtiger Veranlassung ruderte der Viceadmiralnicht durch die Flotte, ohne jene cigenthümliche, schon oben von unsangedeutete Vorliebe an den Tag zu legen. Als er an einem derSchiffe vorüberfuhr, machte er seinem Bootssührer ein Zeichen, daßer die Mannschaft das Rudern cinstellen lassen solle, und ries diebezeichnte Fregatte an, woraus sich folgendes Zwiegespräch ent-spann :
„Carnatic, ahoy!" rief der Admiral.
„Sir!" antwortete der Offizier ans dem Deck , indem er anseine der Kanonen des Hinterkastells sprang und ehrerbietig denHut zog.
„Ist Kapitän Parker an Bord, Sir?"
„Ja, Sir Gervaise: wollt Ihr ihn sprechen, Sir?"
Ein Kopfnicken genügte, um Kapitän Parker auf das Ver-deck und an die Fallreepstreppe zu bringen, wo er sich ohne Un-bequemlichkeit für einen von Beiden mit seinem Vorgesetzten unter-reden konnte.
„Wie geht's Euch, Kapitän Parker?" -— ein sicheres Zei-chen, daß Sir Gervaise den Andern auf die Finger zu klopfen ge-dachte, denn sonst würde er ihn einfach mit Parker angeredethaben. „Wie geht's Euch, Kapitän Parker? Es thut mir leid,bemerken zu müssen, daß Euer Schiff mit dem Gallion zu tiefsteht, Sir. So wird es vor dem Winde ausbrcchcn, wie einFüllen, das zum ersten Mal den Zaum fühlt und den Kopf baldauf die eine, bald auf die andere Seite wirft. Ihr wißt doch,Sir, daß ich stracke Linien und schnurgerades Kielwasser liebe."
„Das weiß ich recht wohl, Sir Gervaise," erwiedcrte Parker,ein gutmüthiger, alter Mann mit grauen Haaren, der sich seinen Wegvom Vorkastell bis zu seinem jetzigen ehrenvollen Posten mühsamdurchgesochten hatte, und obwohl vor dem Feinde tapfer wie einLöwe, vor seinem Vorgesetzten gleichwohl eine absonderliche Furchthegte; „wir haben aber hinten aus unseren Kanonendecks mehr