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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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und zwischen ihm und den unter seine Befehle gestellten Machthabernfortwährend das beste Einvernehmen herrschte. Vielleicht mochteder Umstand, daß er ein fechtender Admiral war, zu dieser Ruheim Innern der Flotte nicht wenig beitragen, denn man hat schonoft die Bemerkung gemacht, daß Armeen wie Flotten sich weit mehrvon solchen Führern gefallen lassen, die ihnen viel mit dem Feindezu thun geben, als von Befehlshabern, welche sie einer unthätigen,gefahrlosen Ruhe überlassen. Das beständige Zusammentreffen mitdem Feindescheint all' jene überflüssigen, händelsüchtigen Gelüsteam besten abzuleitcn. Nelson war in mancher Hinsicht ein Beispieldieses Einflusses in der englischenSuffren*) in der französischenund Preble in noch weit höherem Grade als Jeder von diesen Bei-den in unserer eigenen Marine.

Auf alle Fälle war wenigstens bei Sir Gervaise so viel gewiß,daß, wenn auch die meisten seiner Kapitäne sich weit mehr, undnicht ohne Empfindlichkeit, als untergeordnete Befehlshaber fühlten,sobald sich der Admiral am Bord oder in der Nähe ihrer Schiffe,statt in der Kajüte des Plantagenets befand der allgemeineFriede dennoch nur selten gestört wurde, und daß man den Ad-miral eben so sehr liebte, als man ihm pünktlich gehorchte. Blue-water war vielleicht unwandelbarer der Liebling der Flotte, dafüraber auch kaum so sehr geachtet und jedenfalls nur halb so vielgefürchtet.

*) Suffren war einer der besten Seekapitäne, welche Frankreich jemals besaß,dabei aber gleichwohl ein Mann von übermäßiger Strenge und äußerst rauhen Ma-nieren. Demungeachtet muß er von guter Familie gewesen sein, denn sein Titel:Bailli de Suffren kommt blos davon her, baß er die Würde eines Maltheserrittersbekleidete, lieber seinem Tode, der nicht lange vor dem Ausbruch der französischenRevolution erfolgte, schwebt ein auffallendes Dunkel, denn dieser ausgezeichnete Of-fizier verschwand Plötzlich auf eine rätbselhafte Weise, selbst ohne daß man wußte,wo er begraben wurde. Man vermuthet, daß er von einem feiner eigenen Offizierebei einem nächtlichen Zweikampf in den Straßen von Paris getödtet wurde, unddaß der Einfluß der Freunde des Siegers groß genug war. um jede Nachforschungzu unterdrücken. Als Ursache des Kampfes wird sein barsches Benehmen im Diensteangegeben.

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