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bringen. Ich hoffe, Ihr werdet mir so viel Gerechtigkeit erweisen,daß Ihr in mir und meiner Stellung keinen Kollegen erkennt?"
„Rein, wahrhaftig nicht, Sir — und ich habe die Ehre, ausEure Gesundheit zu triukeu — wahrhaftig, das thut Ihr nicht,Sir. Damals, als wir noch zusammen aus der Kalypso waren,stand ich im Vortheil, und ich muß sagen, ich hatte nie einen Junker-unter mir, der seinem Dienst mit fröhlicherem Muthe nachgekommcnwäre. Seit jener Zeit haben wir die Plätze gewechselt — jawohl,total umgetauscht, könnte man sagen — und ich bestrebe mich jetzt,Euch in Eurer eigenen Münze zu bezahlen. Es ist kein Einzigerin der Flotte, dessen Befehlen ich williger und mehr zu meinemeigenen Vorthcile gehorchen würde — die von Admiral Oakesnatürlich jeder Zeit ausgenommen, denn er ist der Kommandanten Chef, und hält uns Alle an seinem Anker gefesselt. Vor seinenSignalen müssen wir freilich die Piken senken, doch dürfen wirdabei immer, ohne eine Meuterei zu begehen, behaupten, daß derEäsar sowohl in als vor dem Wind ein eben so gutes Boot wieder Plantagenct ist, und als dieser jemals auch in seinen schönstenTagen, da ihn Sir Jarvcy gesehen, gewesen."
„Ja, ja, daran ist keinen Augenblick zu zweifeln. Ihr selbst,Stowel, habt, wie ich finde, durchaus nur die Ansichten eines ächtenSeemannes; — Gehorsam den Befehlen -— das geht vor Allemandern. Ich bin doch begierig zu hören, wie unsere Kapitäne imAllgemeinen auf die Ansprüche, welche der Prätendent auf denenglischen Thron geltend macht — zu sprechen sein mögen!"
„Kann's Euch nicht sagen, Sir; bei meiner Seele; doch denkeich mir, daß nur Wenige sich sonderlich um die Sache bekümmernwerden. Ist der Wind gut, so segeln wir rasch darauf los in'sWeite; ist er schlecht, so müssen wir eine Boleine anholen — magdann regieren, wer da will. Unter Königin Anna war ich Junker,und diese war, wie ich glaube, eine Stuart; seither habe ich stetsunter dem deutschen Königshaus- gedient und—um's Euch ehrlich