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„So ist's denn doch wahr, Sir? In der That? Ich glaubteiuuner noch, es werde sich als blinder Lärm erweisen. Sosagt mir doch, Admiral Bluewatcr, was soll denn all' der Spek-takel bedeuten? Ich konnte bis jetzt noch nie so recht seemännischhinter die Geschichte kämmen: ich meine so, daß das Takelwcrkgehörig aufgerichtet und jede Spiere an ihrer rechten Stelle ge-wesen wäre."
„Es ist blos ein Krieg, der entscheiden muß, wer Königvon England sein soll; weiter nichts, das kann ich Euch ver-sichern, Sir."
„Unbequemes Volk, diese Leute am Land, Sir, wenn mandenn doch die Wahrheit von ihnen sagen soll. Wir haben ja schoneinen König — aus welchem Grunde wünscht man sich also einenzweiten? — Seht, Admiral, da war Kapitän Blakeley, von derElisabeth, heute Nachmittag bei mir am Bord; wir besprachen unsso ein bischen über die Sache, und kamen Beide zu dem Schluß,daß sic diese Geschichten hauptsächlich deßhalb so gerne ausbringen,um den Armeelieferanten und Munitionsgroßhändlern den Hasendesto bequemer in die Küche zu jagen."
Bluewatcr horchte mit der gespanntesten Theilnahme, dennhier konnte er sich selbst überzeugen, wie vollständig er wenigstenszwei seiner Kapitäne in der Hand hatte, und wie diese aller Wahr-scheinlichkeit nach zum Mindesten eine Zeitlang seinen Befehlenohne allen Widerspruch gehorchen würden. Er dachte an SirReginald — mit welchem Entzücken er diesen besonderen Zug desseemännischen Charakters wahrgcnommcn haben würde.
„Nichtsdestoweniger gibt es Leute, die ihren Kopf auf denAusgang setzen," bemerkte der Contreadmiral gleichgültig; „wiederAndere gibt es, deren zeitliches Glück durch den Sieg oder dieNiederlage der Parteien gefördert oder zerstört wird. Dieseglauben, de Vervillins Auftrag stehe mit jenem Aufstand im Nor-den in Verbindung."