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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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auch iu dieser Richtung hinausschaue». Aus der andern Seite kannaber auch Sir Gervaise vor Einbruch der Nacht so weit gegen diefranzösische Küste vorgedrungcn sein, daß er überzeugt sein darf,Monsieur de Vervillin müsse noch östlich von ihm liegen; dann würdeer wohl ein wenig seewärts abgchalten haben, und müßte in diesemAugenblicke beinahe gerade vor uns liegen. Unter allen Umständenwerdet Ihr also den ganzen Horizont vor Euch vom Luvbaum biszum Lecbug scharf zu beobachten haben. Habt Ihr mich jetzt ver-standen, Mylord?"

Ja, Sir, ich denke wenigstens," versetzte der Knabe, überseinen eigenen Ungestüm crröthcnd.Entschuldigt nur meine Un-besonnenheit, Admiral Bluewater; ich glaubte aber, als ich sohastig antwortete, ich hätte alle Eure Wünsche verstanden."

Ja, ja, das glaubtest du freilich, Geoffrey; aber nun flehstdu selbst, daß cs nicht so war. Die Natur hat dir eine rascheAuffassungsgabe verliehen; doch ist sie immer noch nicht rasch ge-nug, um eines alten Mannes Geplauder ganz vorherzusehen.Komm näher, mein Junge, reich' mir deine Hand. So - - jetztklettere nur hinauf und halte dich fest, denn cs ist heute Nacht sehrwindig, und ich möchte keineswegs, daß du am Ende über Bordgeworfen würdest."

Der Knabe that, wie ihm befohlen - drückte BluewatcrnDie Hand und eilte aus der Kajüte, um seine Thräncn zuverbergen. Der Contreadmiral seinerseits verfiel augenblicklichwieder in seine frühere Zerstreutheit, indem er Stowels Ankunftgeduldig erwartete.

Am Bord eines Kriegsschiffes führt die Einladung an einenKapitän dessen Besuch nicht eben so schnell herbei, als wenn die-selbe an einen Kadeten gerichtet ist. Kapitän Stowel war ebendamit beschäftigt, das Stauen seiner Boote zu überwachen, alsCornet ihm meldete, daß der Contreadmiral ihn zu sprechenwünsche; sodann hatte er dem ersten Lieutenant noch einige Be-