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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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401
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schickte er niemals einen Befehl an Einen von der Wache, ohne ihndurch den wachhabenden Offizier selbst gehen zu lassen! Esdauerte blos eine Minute, bis der Knabe vor ihm erschien.

Habt Ihr wohl heute Nacht eine sichere Faust, mein Kind?"fragte der Contrcadmiräl lächelnd;oder braucht Ihr etwa beideHände für Euch selbst und habt keine für den König übrig? Ihrsolltet nur auf acht bis zehn Minuten ans die Vorbramraaesteigen?"

Sehr wohl, Sir; der Weg dahin ist ganz eben ich habeihn schon oft gemacht," antwortete der Knabe mit fröhlichem Muthe.

Das weiß ich wohl; Ihr habt Euch noch niemals versteckt,wenn's Etwas zu thun gab. So steigt denn hinauf, und überzeugtEuch, ob von irgend einem Schiffe von Sir Gervaise's Geschwaderein Licht zu bemerken ist. Dabei müßt Ihr Euch aber erinnern,daß der Dover so ziemlich südwestlich von uns segelt und nocheine gute Strecke seewärts abliegt. Ich sollte denken, Sir Ger-vaise's Schiffe müßten alle gerade so weit südlich liegen, alsdieser Punkt sie bringen würde nur viel weiter luvwärts. WennIhr einen oder auch einen halben Punkt scharf windwärts vonDover hinausschaut, so könnt Ihr möglicherweise das Licht desWarspite erblicken, und dadurch würden wir einen ziemlich deut-lichen Begriff von der Lage aller übrigen Schiffe der Divisionbekommen-"

Ja, ja, Sir," unterbrach ihn der Knabe;ich denke,ich verstehe ganz genau, was Ihr zu wissen wünscht, AdmiralBlucwater."

Dieß ist im sechzehnten Jahr eine natürliche Gabe, meinLord," erwiederte der Admiral lächelnd;doch kann sie vielleichtdurch eine fünfzigjährige Erfahrung noch etwas verbessert werden.Nun ist es möglich, daß Sir Gervaise, sobald die Flut eintrat,mit seinen Schiffen durch den Wind gewendet hat; in diesem Fallemüßte er beinahe westlich von uns liegen, und Ihr werdet alsoDie beiden Admirale. 28