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warteten aus das Flaggenschiff, uni sogleich ihre Bewegung zubeginnen.
Die Oberfläche dcsWasscrS war ein glänzendes Schaumbette,während die Lust ringsum von dem Zischen der Wogen und demBrüllen der Winde ersüllt war. Doch war nichts Fröstelndes oderUnheimliches in der äußeren Temperatur zu verspüren; man athmetenur die Frische der Meerluft, welche, stärkend und belebend zugleich,jenen Secgernch, wie der Matrose ihn liebt, mit sich führte.
Nachdem die Ruderer volle fünfzehn Minuten mit schwerer An-strengung gearbeitet hatten, war die Barke so nahe herangekommen,daß man die schwarze Masse des Cäsar vor Augen hatte. EineZeitlang steuerte Lord Geoffrcv, der für seine Person an derRuderpinne saß — Jochlcinen *) waren vor hundert Jahren nochnicht gebräuchlich — nach dem Marslichte des Admiralschiffes; jetztsah man aber allmählig die Masse des Tauwcrks sich langsam andem finsteren Horizonte hin und her bewegen, und der ungeheureRumps wurde sichtbar, wie er sich hob und senkte, als ächzte derOcean über diese Last von Holz und Eisen, die ihm zu tragenaufgebürdct worden. Ein Licht flimmerte aus den Kajütenfensternund hie und da drang ein Schimmer aus den Luken einer offenenKonstablcrkammer. In jeder anderen Hinsicht zeigte das Schiffnur eine Farbe — nämlich die schwarze.
Selbst jetzt, da die Barke unter der Leeseite des Schiffesruhte, war es für Die, welche darin waren, kein leichtes Unter-nehmen, ihre schwankenden Bretter zu verlassen, und auf den Klam-pen, welche gleich einer Leiter rings um das Schiff liefen, festenFuß zu fassen. Doch endlich war auch dicß geschehen, und mitAusnahme von zwei Matrosen, welche in dem Boote zurückgeblieben,um die Raa- und Stagtaljen anzuhakcn, stiegen Alle auf das Deckempor. Kaum war dieß vorüber, als eine schrille Pfeife das Zeichen
*) Sind Taue, welche an beiden Enden des Nuderstocks (>oke) befestigt sind,und mittelst derer die Nuder in Bewegung gesetzt werden.