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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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war, seine Flotte nicht westwärts gerichtet haben, um sich sodann,sobald die Dunkelheit seine Bewegungen verhüllte, wieder gegenOsten zu wenden und vielleicht unter englischer Flagge den Kanalhinaufzusegeln? Ist cs nicht möglich, daß er, etwa als englischesGeschwader z. B. als das Eure die Meerenge von Doverpassirt, daß er durch diese List die hannoverischen Kreuzer irre führt,bis er endlich im Stande sein wird, jeden Transport, sobald erherüber käme, aufzufangcn oder zu zerstören?"

Schwerlich, Sir Reginald/' bemerkte Bluewater lächelnd.Ein französisches Schiff kann ebensowenig für ein englisches an-gesehen werden, als ein Franzmann jemals für einen Britten geltenwird. Wir Seeleute lassen uns nicht so leicht irre führen, als cshier der Fall sein müßte. Es ist zwar wohl denkbar, daß eineFlotte, bis sie sich weit genug vom Lande entfernt hat und vonder Dunkelheit der Nacht eingchüllt wird eine gewisse Richtungverfolge und dann ihren Kurs plötzlich nach der entgegengesetztenSeite ändere; auch ist cs leicht möglich, daß sich der Graf vonVervillin einer derartigen Kriegslist bedient haben mag. Wenn erin der That von dem Plane, deutsche Truppen auf diese Insel zuwerfen, gewußt hat so ist die Sache sogar ziemlich w a h r-scheinlich. Was mich betrifft, so möchte ich ihm beinahe in die-sem Falle glücklichen Erfolg wünschen!"

Und mm, mein thcurer Sir, wer wird ihn wohl daran hin-dern?" fragte Sir Reginald mit einem triumphircnden Lächeln,welches dießmal in der That nicht verstellt war. .Nichts/werdet Ihr antworten, ,wenn er nicht etwa mit Sir Gcrvaise Oa-kes zusammentrifft ff Aber Ihr habt mir meine Frage noch nichtbeantwortet, nämlich auf welche Art Flaggcnoffiziere sich in denOberbefehl zur See zu thcilcn pflegen?"

Gerade so, wie sich die Landoffiziere in das Kommando thei-len! der Vorgesetzte befiehlt und der Untergebene gehorcht."

Ach ja, das ist wahr; doch ist meine Frage damit noch nicht