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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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thun habe, und cr war deshalb einigermaßen in Verlegenheit umeine passende Antwort. Er war fest entschlossen, den Andern inseine Falle zu locken, und der böse Geist, der Jntriguanten nie ver-läßt, gab ihm gerade in diesem Augenblicke einen Plan ein, welchervor allen andern einen günstigen Erfolg zu versprechen schien.Blucwatcr hatte seinen entschiedenen Widerwille» gegen jede Ein-mischung fremder Truppen bei diesem Streite zu erkennen gegeben,und so beschloß denn der Baronet, eine Saite anzuschlagen, die,wie er mit vollem Rechte annahm, in des Eontrcadmirals Herzenwiederklingen »rußte.

Wir haben allerdings unsere Nachrichten," antwortete SirReginald mit Zögern, wie wenn cr nicht Alles, was er wußte,mittheilen wolltedoch fordert die Treue, dieselben jetzt nochnicht preiSzugebcn. Nichtsdestoweniger kann Jeder über die wahr-scheinlich cintrctenden Ereignisse seine Vermuthungen anstelle». DerHerzog von Cumbcrland wird seine deutschen Hilssvölker sammelnund sie auf dem nächsten, besten Wege nach England herüber brin-gen. Glaubt Ihr nun wohl, daß ein einsichtsvoller Feind mit einerwohlbemannten Flotte diese Vereinigung zugeben würde, wenn er-ste irgend verhindern könnte? Gewiß nicht; das werdet Ihr sogut wie ich einschen. Wenn wir nun vollends die Zeit, zu welcherder Graf ausgelaufen, seine wahrscheinliche Unbekanntschast mit derAnwcsenheit dieses Eures Geschwaders im Kanal und alle übrigennoch zu berücksichtigenden Ilmstände zusammenreimcn was bleibtuns anderes zu glauben übrig, als daß er ausgesendet wurde, umden deutschen Regimentern den Rückweg abzuschneiden?"

Das klingt allerdings ziemlich wahrscheinlich: und dochdie Signale des Active meldeten uns ja, die Franzosen steuertenmit ziemlich günstigem Winde gegen Westen?"

Und sollte nicht bei Flotten, gerade wie bei Landarmeen, derFall Vorkommen, daß sie Scheindcmoustrationcn machen? KannMonsieur de Vervillin, so lange er noch im Angesichte des Landes