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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
375
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das cr in diesem Augenblicke nicht auszudrücken vermochte.Dieseeinfache Versicherung aus Eurem Munde hat mehr Gewicht, alsalle Eidschwüre und Pfänder gewöhnlicher Parteigänger. Wirverstehen einander, und tief würde es mich schmerzen, wenn ichweniger Vertrauen einslößte, als ich selbst empfinde."

Welch' besseren Beweis kann ich Euch von dem Vertrauengeben, das ich in Eure Treue setze, Sir Reginald, als durch dieErklärung, die Ihr so eben vernommen?" Wolltet Ihr mich ver-rathcn in einer Woche müßte mein Kopf fallen, und doch habeich ihn nie sicherer auf meinen Schultern gewußt, als eben in die-sem Augenblicke."

Der Baronet faßte die Hand seines Gefährten, und Jeder gabund empfing einen Druck, der ihre volle Gesinnung aussprach.Dann gingen Beide, gedankenvoll, obwohl beruhigt, eine volleMinute in tiefem Schweigen neben einander auf und nieder.

Dieses plötzliche Auftreten des Prinzen in Schottland hatuns Alle ein wenig überrascht," begann Sir Reginald nach einerPause aufs Neue.Doch wußten einige Wenige von unserer Partei,daß seine Plane seit einiger Zeit dahin abzieltcu. Vielleicht hater wohl daran gcthan, daß cr ohne fremde Hilfsmacht kam undsich mit dem edelsten Vertrauen in die Großherzigkeit, den Muthund die Loyalität seiner Freunde man möchte sagen: ganz alleinin die Arme seiner Uuterthaneu warf. Einige tadeln ihn dcßhalb:darunter aber gehöre ich nicht. Jetzt erst wird cr die Thcilnahmejedes cdcln Herzens in unserem Volke erwecken" dieß war höchstschlau auf den Charakter des Zuhörers berechnetwogegen wohlManche bei einer weniger männlichen Aufforderung an ihre Liebeund Treue gleichgültiger geblieben wären. Wie wir von allenSeiten vernehmen, so wirkt die Anwesenheit Seiner königlichenHoheit in Schottland wahrhaft wunderbar aus die Gemüther,während auch in England die Freunde seines Hauses, obwohl noch