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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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fühlte, auf die Rede des Versuchers zu horchen, wie wir hier SirReginald unter solchen Umständen wohl ohne Ungerechtigkeit nen-nen dürfen.

Wenn ich Euch an einem solchen Orte und mitten in einerso wilden Landschaft aufsuchte," begann der Letztere,so durste ichwohl versichert sein, einen Mann zu finden, der die See und seinenedeln Stand aufrichtig liebt. Das Schloß ist im jetzigen Augen-blick ein Haus der Trauer; als ich dort nach Euch fragte, konntemir Niemand angeben, wohin Ihr Euch gewendet hattet. Ichfolgte also Eurem eigenen Scemannsinstinkte, und sehe nun, daßich wohl daran gcthan habe. Sollten mich vielleicht meine Angentäuschen oder sind wirklich nicht mehr als drei Schiffe auf derRhede dort unten vor Anker?"

Eure Augen find noch immer gut, Sir Reginald. AdmiralOäkes ist schon vor mehreren Stunden abgesegelt; ihm folgte dieganze Flotte, mit Ausnahme der beiden Linienschiffe und der Fre-gatte, die Ihr dort vor Euch seht, und mit welchen ich selbst alsder Letzte den Ankerplatz verlassen werde."

Ist es etwa ein Staatsgeheimniß oder dürft Ihr mir viel-leicht mittheilcn, wohin eine so starke Streitmacht so plötzlich auf-gebrochen ist?" fragte derBaronet, und sein schwarzes Auge heftetesich mit so ausdrucksvollem Blick aus den Gefährten, daß der Fra-gende sich in der zunehmenden Dunkelheit fast wie ein Inquisitorausnahm.Man sagte mir doch, die Flotte warte ausBefehlc ausLondon?"

Dieß war auch ursprünglich die Absicht des ersten Komman-direnden; doch die Nachricht, daß der Graf von Vcrvillin ausge-laufen sei, veranlaßte Sir Gervaise zu einer Acndcrung seinesPlanes. Sobald ein englischer Admiral einen thätigcn und dabeigefährlichen Feind aufsucht und schlägt, läuft er selten Gefahr, ineinen Jrrthum zu verfallen."

Ist dieß in allen Fällen wahr, Admiral Bluewater?" vcr-