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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Sommers übcrgoß die Landschaft. Dennoch bot die weite Wasser-wüste, die sich vor Blncwaters Auge ansbreitete, jenen wilden,dräuenden Anblick dar, wülchcnWindeund Wogen einer solchen Scenezu verleihen pflegen, wenn das Licht des Tages vor der Dunkelheitder Nacht zu weichen im Begriffe steht.

Dieß Alles machte aber ans den Konteradmiral keinen Eindruck,denn er wußte wohl, daß die stark bemannten Zweidecker bei wohl-cingcrcfften Segeln sich leicht durch die Finstcrniß durchzuarbcitcnvermöchten, wenn diese keine größeren Gefahren, als eben jetzt, zubringen versprach. Der Wind hatte übrigens an Heftigkeit zuge-nommcn, und erlaubte ihm nur mit Mühe, sich gegen die Gewalt,mit welcher er ihm gerade in's Gesicht blies, auf dem Rande derKlippe zu behaupten.

Er hatte eben wieder festen Fuß gefaßt und schaute in anfgerachteterStellung auf die unten liegende Flotte, als die Elisabeth mit cng-geressten Mars- und doppcltgercfftcnUntersegeln abznfallcn begann,wobei sie sich durch ein oder zwei der schwereren Stagsegcl dieHandhabung des Steuerruders zu erleichtern suchte. Er bemerkte,wie der gewaltige Bau selbst unter diesen verkürzten Segeln zuschwanken anfing, und sah, daß der Kapitän bereits seine Vorkeh-rungen für eine stürmische Nacht getroffen hatte.

Die Lichter, welche der Dover und der Uork auf ihren Mar-sen führten, fingen eben an, in der hercinbrcchenden Finsternißsichtbar zu werden letzterer zeigte sich ungefähr anderthalbMeilen den Kanal abwärts, und hielt sich in solcher Richtung, daßer windwärts gelangen konnte, crstcrer aber hatte bereits in etwassüdlicherer Dircction seinen Kurs nach dem Kielwasser des Admiral-schiffes genommen.

Eine Kette von Lichtern verknüpfte nun die ganze Linie, und machtees den Kapitäns möglich, auf diese Art mit einander zu commnni-eiren. Der Plantagenet war in diesem Augenblicke volle fünfzigMeilen draußen in der Sec, und arbeitete sich durch die heftige,