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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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uns unerschwinglich waren. Den Wein können wir leicht ver-missen, den Geber aber um so weniger."

Bluewatern war nicht anders zu Mnth, als ob er sogleich aufdie eine Hälfte des Vermögens, das er seiner neuen Freundinbestimmt hatte, einen Wechsel hätte ziehen sollen; er zwang sichjedoch, mit einer eigenthümlichcn Laune des Gefühls, wie sie beiPersonen von so lebhafter Empfänglichkeit keineswegs ungewöhn-lich ist, in seiner Antwort nichts von dieser Bewegung merkenzu lassen.

Einen alten SirWycherly wird's freilich sobald nicht wiedergeben, der ebenso, wie der Verstorbene, zur Erleichterung seinerNachbarn beiträgt; dafür ist jetzt aber ein junger Baronet da,der mir gar nicht danach aussieht, als ob er das gute Beispielseines Oheims vergessen könnte. Ich hoffe, Sie Alle freuen sichmit uns über die plötzliche Glückserhöhung, welche unserem Lieb-ling, dem Lieutenant, so unerwartet zu Theil geworden ist?"

Ein Ausdruck von Aengstlichkeit flog über Mildreds Züge;ihr Freund hatte dieß wohl bemerkt, doch hielten ihn Erstaunenund Mitleid, wenn nicht gar Rene über das Geäußerte ab, seineEntdeckung zu verrathen.

Wir bemühen uns, froh darüber zu sein," antworteteMildred, und lächelte dabei so trüb und ernst, daß der Admiralseine volle Theilnahme erwacht fühlte;doch ist es nicht so leicht,uns über ein Glück zu freuen, das durch den Verlust unseres frü-heren hochgeschätzten Freundes erkauft werden mußte."

Ich weiß wohl, meine Theure, daß ein junger Mann wieder jetzige Sir Wycherly einen alten Knaben wie der verstorbeneSir Wycherly nie ganz ersetzen kann; da aber der Eine ein See-mann ist, während der Andere nur ein Landbewohner war, somag's wohl sein, daß meine Standcsvorurtheile die Ungleichheitnicht für so bedeutend ansehen, als sie vielleicht in Ihren wenigerparteiischen Augen erscheinen mag."