Druckschrift 
13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
346
Einzelbild herunterladen
 

346

Eures Großvaters Bruder, das kaum verstorbene HauptEurer Familie liegt noch uubeerdigt in diesem Hause; und damöchte cs ddch wohl schicklich sein, daß der Nachfolger seinemLeichenbegängnisse anwohne."

Auch daran haben wir gedacht. Sir Reginald war so gütig,sich mir als Stellvertreter anzubietcn, nnd übcrdicß spricht ja dieWahrscheinlichkeit dafür, daß das Zusammentreffen mit Umrsieur>1» Vöi'vilii» in den nächsten achtundvicrzig Stunden stattfindenwird, während mein Oheim nicht vor den nächsten acht bis zehnTagen beerdigt werden kann."

Ich sehe, jnuger Herr, Ihr habt alle möglichen Fälle wohlin 'Rechnung gezogen," bemerkte Sir Gcrvaise lächelnd.Nun,Blncwater, wie gefällt dir die Sache?"

.Ncberlassc sic mir, nnd ich will bestens dafür besorgt sein.Du wirst beinabe, wenn nicht gerade vierundzwanzig Stunden vormir abscgeln, und so hätten wir also Zeit zu weiterer Neberlcgnng.Sir Wvcherly kann während der Schlacht bei mir auf dem Eäsarbleiben, oder auch, sobald wir wieder Zusammentreffen, aus denPlantagenct übcrgcsetzt werden."

Nach kurzer Ucberleguug billigte Sir Gervaisc, der gcrueJeden seinen eigenen Weg gehen ließ, den gemachten Vorschlag,und es wurde beschlossen, daßWycherly, wenn nicht unterdessenetwas vorfiele, was den Schritt als ungeeignet erscheinen ließe -ans dem Cäsar Nachfolgen sollte.

Als auch diese Einrichtung verabredet war, erklärte sich derViceadmiral bereit, das Schloß zu verlassen. Gallcygo hatte be-reits mit den übrigen Dienern die zur Einschiffung nöthigcn Vor-kehrungen getroffen, und so blieb dem Admiral nur noch übrig, denBewohnern des Schlosses Lebewohl zu sagen.

Der Abschied zwischen den beiden Baronets war freundlich ;die gemeinschaftliche Thcilnahme, welche sie für Wycherly's Glückhegten, hatte sie gewissermaßen zu vertrauten Freunden gestempelt,