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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Es ist ein Beweis weiter, wie leicht es ist, nach einer Ab-wesenheit von mehr als einem halben Jahrhundert nach Englandzurückzukehren und seine Rechte geltend zu machen. Der in Schott-land hat ein eben so gutes Recht, wie dieser junge Mann bier."

Dick Bluewater, du scheinst entschlossen, jedem vernünftige»Rathe unzugänglich zu bleiben. Was haben wir Beide, du und ich,mit diesen schottischen Abenteurern zu schaffen, wenn ein tapfererFeind uns zum Auslaufen und znin Angriffe einlädt? Aber halt da ist Bunting!"

In diesem Augenblicke wurde der Signallieutenant des Plan-tagenet von Galleygo in eigener Person in's Zimmer geführt.

Nun, Bunting, was für Neuigkeiten von der Flotte?" fragteSir Gervaise.Sind die Schiffe alle noch fest vor Anker?"

Es ist ruhiges Wetter, Sir Gervaise, und die Schiffe könnenjetzt alles Nöthige besorgen. Die Meisten von uns säubern dieKlüsen, denn unsere Taue sind so verwickelt, wie ich mich nichterinnern kann, in so kurzer Zeit cs je gesehen zu haben."

Das kommt davon her, daß wir keinen Wind hatten undunsere Leescgcl und Brodwinner *) nicht verwenden konnten. Dochwas hat Euch hieher an's Land gebracht? Galleygo erzählte unsetwas von dem Einlaufen eines Kutters, der die Nachricht vomAuslaufen der Franzosen überbracht habe; doch seine Nachrichtenschmecken immer nach der Kombüse**)."

Nicht immer, Sir Gervaise," crwiederte der Lieutenant miteinem Seitenblick auf den Hofmeister, der ihn insgeheim öfter mitLeckerbissen aus des Admirals Privatküche versorgte;dießmal we-nigstens hat er recht. Der ,Aktive^ kommt eben langsam eingelausen

*) Eine Art Sturmsegel. D. U.

") Hier steht im Original ein Wortspiel. Sir Gervaise sagt:Galleyg o'sNeuigkeiten seien immer G a l l e y Neuigkeiten," denn GaUey heißt auf deutschKombüse oder Schisssküche. woher auch Galleygo feinen Spitznamen hatte.