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gens verbeugte er sich gegen die Gesellschaft mit einer Miene, woriner zeigen wollte, daß er als feiner, wohlerzogener Mann die Pflich-ten gegen seine geehrten Gäste wohl zn beobachten wisse.
„Wenn ich," so begann er, ,,irgend eine von den Pflichten desWirthes zu vernachlässigen scheine, so werden die Herren in Betrachtmeiner gegenwärtigen Gefühle mir hoffentlich solches nachsehen.Sir Wycherly war meines Vaters ältester Bruder, und war mireben so theuer, als er mir nahe stand. Durch diesen traurigenTod bin ich plötzlich und unerwartet zum Haupt unserer uralten,geachteten Familie erhoben worden, Sir Reginald; ich erkennenderwohl, wie sehr ich selbst rinwürdig bin, eine so ausgezeichneteStellung einzunehmen, und fühle recht gut, wie Ihr sie um so vielbesser ausgefüllt haben würdet. Das Gesetz hat zwar eine weiteund unübersteigliche Scheidewand zwischen Eurer Linie und unseremStamme aufgerichtet; trotzdem werde ich stets bereit sein, die Ver-wandtschaft anzuerkenncn und frei zn gestehen, daß sie uns eben soviel Ehre verleiht, als sic gewährt."
Sir Reginald suchte sich mit großer Anstrengung so weit zubeherrschen, daß er die Verbeugung des Andern crwicdcrte und seineherablassende Sprache mit der uöthigcn Achtung anhörte.
„Ich danke Euch, Sir," gab er mit förmlicher Höflichkeit zurAntwort; „eine Verwandtschaft, welche wirklich und gesetzlich be-wiesen werden kann, wird nie von mir verläugnct werden. Unterden gegenwärtigen Umständen aber, da ich von dem verstorbenenSir Wycherly selbst an sein Sterbebette gerufen und gewissermaßenmit seinem letzten, erlöschenden Athcmzuge zu seinem Testaments-vollstrecker ernannt worden bin — halte ich's für meine Pflicht,die Rechte aller Parteien zu untersuchen und mich wo möglichzu überzeugen, wer eigentlich der Nachfolger ist und demgemäßdie gegründetsten Ansprüche hat, den Befehl in diesem Hausezu führen."
„Ihr werdet doch dem beabsichtigten Testamente, das aus so