„Dreitausend," murmelte der Kranke, worauf er nach kurzerPause noch das Wort „Codicill" beifügte.
Sein Wunsch ging in Erfüllung; das Ganze wunde vorge-leseu und bejaht.
Hierauf fragte Sir Gervaise, ob der Testator noch weitereLegate auSzusetzeu wünsche. Sir Wychcrly, der in der That bisauf wenige hundert Pfund sein ganzes Vermögen bereits vermachthatte, besann sich einige Augenblicke über den Stand seiner An-gelegenheiten, und bezeigte dann seine Zufriedenheit mit dem, wasbis jetzt geschehen war.
„Da es doch möglich wäre, Sir Gervaise, daß Ihr irgendEtwas übersehen haben könntet," bemerkte Sir Gervaise, „undcS jedenfalls besser ist, wenn Nichts an die Krone heimfällt, soschlage ich als Ansknnftsmittel vor, irgend einen verantwortlichenHaupterbcn zu ernennen."
Der arme, alte Mann gab lächelnd seine Zustimmung zu er-kennen und flüsterte dann mühsam „Sir Reginald Wychecombe."
Auch diese Kanscl wurde, wie alle anderen, niedergeschriebcn,vorgelese» und gebilligt.
Hiermit war das Testament fertig, und man traf nunmehr dienöthigen Vorkehrungen, um dasselbe dem Testator genau und voll-ständig vorzulesen. Um sich hiebei gegen alle künftigen Einwen-dungen mit gehöriger Sorgfalt zu verwahren, lasen die beiden Ad-mirale und Atwood, als die drei erwählten Zeugen, ein Jeder einzelndas Testament durch, um später mit Recht bezeugen zu können, daßdem Testator nichts vorgclegt worden, als was er selbst in demTestament deponirt hatte; ferner, daß nichts ausgelassen worden sei.
Als dieß Alles vorüber war, wurde Sir Wycherly das Testa-ment von dem Sekretär langsam und deutlich von Anfang bis zuEnde vorgelesen.
Der alte Mann hörte mit vieler Aufmerksamkeit zu, lächelte,als Mildreds Name genannt wurde, und drückte, als Alles beendigt