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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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war, mit Worten und Zeichen seine volle Zufriedenheit noch einmalklar und deutlich aus. Es blieb jetzt nur noch übrig, ihm eine Fe-der in die Hand zn geben, und ihn, unter gehörigem Beistände,seinen Namen zweimal unterzeichnen zu lassen; nämlich einmal amSchlüsse des Testaments, und nachdem dieses auch von den Zeugenin aller Form unterschrieben worden, auch am Ende des Codicills.

Nunmehr glaubte Tom Wycheeombe den Augenblick gekommen,wo er gegen die bisherige Verhandlung auftreten müßte. Währenddes ganzen Vorganges war er wie ans Nadeln gestanden und hattedie verzweifeltsten Plane geschmiedet, um mit kühnem Betrüge seineeigene Abkunft als ächt zu erweisen und sämmtliche Ländereien undGüter seines Oheims als Majoratscrbe cinzuziehcn. Ihm warnicht unbekannt, daß immer »och die höchst wichtige Nebenfrageaufgeworfen werden konnte, wie cs nun mit der Rechtskräftigkeitder beiden Testamente beschaffen sei, und ob denn auch Sir Wycherlyzu der Abfassung des letzteren befugt gewesen. Von diesem Ge-sichtspunkte aus betrachtet, war es für ihn wesentlich nothwendig,in der Sache einen Protest cinzulegen.

Meine Herren," sprach er und trat bis an den Fuß desBettes vor,ich fordere euch sämmtlich auf, die Art dieser ganzenVerhandlung wohl in's Auge zu fassen. Mein armer, geliebter,aber irregeleiteter Oheim hat erst in der verwichenen Nacht einenSchlaganfall oder etwas dem Achnliches erlitten, was ihn jedenfallsunfähig machte, in dieser Sache ein Urtheil zu fällen; hier aberwird er zur Abfassung eines Testamentes gedrängt-"

Von wem, Sir?" fragte Sir Gervaise mit so ernstem Tone,daß der Sprecher erschrocken einen Schritt zurücktrat.

Nun, Sir, meiner Ansicht nach, von Allen, die hier im Zim-mer anwesend sind; wenn auch nicht mit der Zunge, so doch mitden Augen."

Und warum sollten denn alle Anwesenden Solches unterneh-men ? Bin ich etwa Einer von den Erben? oder ist AdmiralDie beiden Admirale. 20