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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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gewöhnlich trage, und das mir von meinem nächsten Vorfahrenübergeben wurde."

Der Viccadmiral verglich das Siegel an Wycherly's Uhrkettemit dem ans dem Ringe; das Wappenbild bei beiden bildetenGreife, und Sir Gervaise fand, daß das eine das vollständige Kon-terfei des anderen war. Sir Reginald trat einen Schritt näher,und nachdem der Vieeadnüral sich hinlänglich von der Wahrheitder Sache überzeugt hatte, nahm auch er die beiden Siegel, um siesorgfältig zu vergleichen.

Die ihm bekannten Zweige der Wychecombe's von Wychecombeführten alle dasselbe Wappen, nämlich Greife Von der HerrschaftWychecombe und von dem Namen Wychcrl y drei Sturmböckein den vier Ecken der junge Mann trug, wie er jetzt mit demersten Blicke sah, das Zeichen ihres gemeinsamen Ursprungs.

Sir Reginald wußte recht wohl, daß Wappen so gut wieNamen sehr häufig von Fremden angenommen werden, und daß einsolches Individuum sich derartige Freiheiten mit um so größererStraflosigkeit herausnimmt, je dunkler sein Ursprung gewesen; dasSiegel aber, das er jetzt in Händen hatte, war sehr alt, und zudemfielen derartige Eingriffe in fremde persönliche Rechte vor hundertJahren weit seltener als heutzutage vor. Dazu kam noch, daßWycherly's Charakter, so wie dessen Aeußeres, jeden Betrug, we-nigstens was den jungen Lieutenant selbst betraf, ganz außer Fragestellte. Der ältere legitime Zweig der Familie war jetzt allerdingsauf den einzigen rettungslosen Greis rcducirt, der hier auf seinemSterbebette vor ihnen lag dagegen war seine eigene Linieweitverbreitet, und cs konnte recht wohl der Fall sein, daß einjüngerer Sohn von den Wychccombe's auf Wychecombe-Regis sichnach den Kolonien verirrt und Nachkommen daselbst hinterlassenbatte.

Mit dem innerlichen Vorsatze, die Sache näher zu untersuchen,gab Reginald den Ring mit tiefem Ernste zurück, bemerkte aber