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Besitzer einer Pflanzung, die mir schon jetzt eine anständige Unab-hängigkeit sichert, und nicht anS Noth, sondern ans sreier Wahlhabe ich Dienste genommen. Wenn Sir Wycherly dies, wüste,würde er es vielleicht billigen, dasi mein Name ausgelassen wird.Ich liebe und verehre ihn gewiß, würde ihn auch herzlich gern vonkörperlicher wie von geistiger Krankheit befreien, mich aber nie-mals dazu entschließen, sein Geld anznnchmen, wenn cS mir inAusdrücken, die ich als demüthigend betrachten muß, angebotenwird."
Der junge Mann sprach dieß mit Bescheidenheit, aber auchmit einer Wärme, einer Aufrichtigkeit, welche keinen Zweifel andem vollkommenen Ernste des Sprechers aufkommcn ließ. SirGervaise achtete die Gesinnungen des jungen Mannes viel zu sehr,um noch weiter in ihn zu dringe», und so wandte er sich nach demBette und wartete ruhig ab, was der Kranke zunächst Vorbringenwürde.
Sir Wycherly hatte Alles, was vorging, gehört und ver-standen, und selbst in seinem jetzigen Zustande konnte das Gesagteseine Wirkung auf ihn nicht ganz verfehlen. Zu gntmnthig undmenschenfreundlich, um auch nur einer Fliege wehe thun zu können,gewann das natürliche Gefühl bei dem alten Manne die Oberhand,und herzlich gerne hätte er jeden Shilling seines gesammten Ka-pitalvermögens hingcgeben, um seine Nene darüber zu beweisen,daß er jemals eine Sylbe gesprochen hatte, welche eine so edle,hochsinnigc Empfindlichkeit verletzen konnte. Dieß stand aber jetztaußer seiner Macht, und in der peinlichen Lage, in welcher er sichbefand, suchte er sein Unrecht, so gut er eben konnte, wiedergut zu machen.
„Edler Junge!" stotterte er, „Ehre für den Namen — kommthierher — Sir Gervaise, bringt hierher-"
„Ich glaube, cs ist Sir Wychcrly'S Wunsch, daß Ihr seinemBette näher tretet, Mr. Wycheeombc ans Virginien," sagte der