Edelmaiines. Wollt Ihr jetzt die Guineen vermachen? — Gut
— nennt zuerst den Erben — ist's so recht, Sir Reginald?"„Ganz recht, Sir Gervaise; Sir Wycherly wird schon wissen,
daß er jetzt die erste Person zu benennen hat, welcher er noch et-was Weiteres zn vermachen wünscht."
„Milly," murmelte der Kranke.
„Was? Mühlen!" — Die gehören ja zum Grnndeigenthum,Sir Reginald!"
„Er meint Miß Mildred Dutton," fiel Wycherly eifrig, abermit geziemender Bescheidenheit ein.
„Ja — recht — recht," fuhr der Testator fort. „KleineMilly — Milly Dutton — gute kleine Milly."
Sir Gervaise zauderte und schaute Bluewater au, wie wenner hätte sagen wollen, „das heißt ja: die Kohlen nach Newcastletragen;" doch Atwood faßte die Idee auf und schrieb das Legatin der üblichen Form.
„,Jch verleihe und vermache Mildred Dutton, Tochter vonFrancis Dutton von der königlichen Marine, die Summe voiss —
— Mit welcbcr Summe soll ich die leere Stelle ausfüllen, SirWycherly?"
„Drei — drei — ja, drei-"
„Hundert oder tausend, mein guter Sir?" fragte Sir Ger-vaise, durch die Größe des Legats etwas überrascht.
„ Guineen — drei — tausend — Guineen — fünf Procent."„Das ist so klar, wie Logarithmen. Gebt der jungen Damedreitausend Guineen von den fünfprocentigen, Atwood."
„,Jch verleihe und vermache Mildrcd Dutton, Tochter vonFrancis Dutton von der königlichen Marine, die Summe von dreitausend Guineen aus den sünfproecntigcn Staatskapitalicn unseresKönigreichs? — Ist's so recht, Sir Wycherly?"
Der alte Mann schaute Mildred an und lächelte freundlich,denn er fühlte in diesem Augenblicke, daß er das reine, liebens-