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seinem Gaste die gebührende Ehre zu erweisen. Es bedurfte sogareiniger sanften Gewalt, um den Patienten in seiner Ruhe zu erhalten.
„Sehr geehrt, Sir — höchlich erfreut," murmelte Sir Wy-cherly mühsam, denn noch immer kostete ihn das Sprechen bedeu-tende Anstrengung. „Gleiche Ahnen — gleicher Name — Plan-tagcnets — altes Haus, Sir — eiu Haupt geht, ein neues kommt.Keiner besser, als —"
„Strengt Euch doch nicht zu sehr an mit unnvthigem Spreche»,mein theurer Sir," unterbrach ihn Sir Reginald, mit größererBerücksichtigung des Patienten als seiner eigenen Interessen, dadie folgenden Worte des Kranken allem Anschein nach von derNachfolge im Erbe zu handeln versprochen hatten. „Sir GervaiseOakes sagt mir, er kenne im Allgemeinen Eure Wünsche, und seinun vollkommen vorbereitet, dieselben zu erfüllen. Entledigt Euchzuvörderst der Sorge für Eure häuslichen Anliegen, dann werde ichmich sehr glücklich fühlen, Euch im klebrigen mit der ganzen Herz-lichkeit eines Verwandten beizustehen."
„Ja, Sir Wycherly," fuhr Sir Gervaise, diesen Wink be-nützend, fort; „ich glaube, ich habe jetzt zu all' Dem, was Ihrzu sagen wünschtet, den wahren Schlüssel gefunden. Die wenigenWorte, die Ihr vergangene Nacht eigenhändig ausgezeichnet, warender Anfang eines Testaments, dessen Abfassung Euer sehnlichsterWunsch ist. Ihr braucht nicht zu sprechen, Sir; erhebt nur Eurerechte Hand zum Zeichen, daß ich Euch richtig verstanden habe."
Der Kranke streckte wirklich seinen rechten Arm über dasBetttuch und seine trüben Augen leuchteten in einem Strahl vonFreude, zum Beweise, welch' innigen Anthcil sein Herz an diesemResultate nahm.
„Ihr seht selbst, meine Herren!" sprach Sir Gervaise mitNachdruck. „Niemand kann wohl die Bedeutung dieses Zeichensmißverstehen! Kommt näher, Doktor -- Mr. Rotherham — Alle,welche voraussichtlich kein persönliches Interesse an der Sache haben.