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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Die nächste Viertelstunde brachte in der Lage Aller, die wirbis jetzt als Hauptpersonen in Wychecombe-Hall geschildert haben,eine bedeutende Veränderung hcrpor. Das Einlaßverbot in SirWycherly's Zimmer war aufgehoben, und sämmtliche Herren, so wieMrs. Dntton und ihre Tochter nebst drei oder vier der älteren Die-ner deS Haushalts waren jetzt daselbst versammelt; selbst Gallcygohatte es gewagt, sich mit seiner ungeschlachten Gestalt unter denklebrigen hereinzudrängcn, besaß aber doch so viel Einsicht, daß erunter seinen Standesgenossen verborgen im Hintergründe zurück-blieb. Mit einem Wort Wohnstube und Krankenzimmer warenbeide voll von Gästen: nur hatte sich in letzterem hauptsächlich dasärztliche Personal nebst denjenigen Personen versammelt, denen ihrRang einen Anspruch darauf gab, in der nnmittelbarcn Nähe desKranken zu verweilen.

Es war nun keine Frage mehr, daß Sir Wycherly auf seinemSterbebette lag. Sein Geist hatte sich zwar merklich erholt, auchseine Sprache war vernehmlicher geworden; aber sein ganzes phy-sisches System hatte einen Stoß erlitten, der ein Wiederaufkomme»unmöglich machte. Die Acrzte waren der Ansicht, daß er mög-licherweise noch mehrere Tage leben, aber auch bei einer Wieder-holung seiner Schlaganfälle augenblicklich hingcrafft werden konnte.

Der Baronet selbst schien seine Lage pollkommen zu fühlen,wie schon ans der Aengstlichkcit, mit der er seine Freunde um siebzu versammeln wünschte, und mehr noch ans der dringenden Sehn-sucht erhellte, mit welcher er seine zeitlichen Angelegenheiten nochgehörig zu ordnen verlangte. Beiden Wünschen hatten sich dieAerzte lange Zeit widersctzt, bis sic endlich in der Ueberzengung,daß es sich doch nur um wenige Stunden mehr oder weniger handle,und die Verweigerung dieses Verlangens ans den Kranken am Endegar noch einen nachtheiligeren Einfluß als die Erfüllung desselbenäußern könnte, einstimmig ihre Zustimmung gegeben hatten.

Es heißt der menschlichen Schwäche nicht allzuviel nachgeben,