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neuerer Zeit hätte gelten können, dießmal aber mehr in dem Tem-peramente als in der Mode ihren Grund hatte.
Sobald diese Ccremonie vorüber war, folgten die üblichenHöflichkeitspbrase», und dann wandte sich der Neuangekommene mitder Miene großer Freimüthigkeit an Bluewater und begann mitden Worten l
„Auch Ihr hier, Sir Richard Bluewater! Ich freue mich sehr,bei dieser traurigen Veranlassung wenigstens einem alten Bekanntenzu begegnen."
„Ich bin sehr erfreut, Euch zu sehen, Sir Reginald; nurhabt Ihr mir da einen Titel gegeben, worauf ich kein eigentlichesRecht besitze."
„Nicht! — die Zeitungen wenigstens melden uns, daß Ihr einesder neuerlich vakant gewordenen rothen Bänder erhalten habet?"
„Ich glaube, diese Ehre stand allerdings in Aussicht —"
„Aussicht! — Ich kann Euch versichern, Sir, Euer Namesteht klar und deutlich in der Zeitung, wie ich Euch sogleichbeweisen werde, indem ich nach meinem Wagen hinabschicke. So binich also der Erste, der Euch mit,Sir Richard^ anredet!"
„Entschuldigt mich, Sir Reginald, in der Sache herrscht nochein kleines Mißverständnis ich ziehe es vor, einfach wie bisherEontrcadmiral Bluewater zu bleiben. Die Sache wird sich seinerZeit aufklärcn!"
Beide Partien wechselten Blicke mit einander, welche in Zeitenwie die, worin sie lebten, gehörig verständlich waren; und der Gegen-stand der Unterhaltung ward alsbald geändert. Ehe Sir ReginaldBluewatcrs Hand los ließ, drückte er sie herzlich — ein Wink, derauch von dem Letzteren mit einem warmen Händedruck erwicdert wurde.
Die Gesellschaft fing nun an, sich über Sir Wuchcrly, seinjetziges Befinden, so wie über den wahrscheinlichen Grund zubesprechen, der ihn zu dem Wunsche veranlaßt haben mochte, sei-nen entfernten Verwandten sehen zu wollen. Als Ursache hiesürDie beiden Admirale. 18