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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Ich bin Sir Reginald Wychecombe, Sir, und war vonjeher bemüht, der ehrwürdigen Ahnenreihc, von der ich abstamme,nicht zu vergessen. Darf ich fragen, welchen Verwandten ich vormir zn sehen das Vergnügen habe?"

Mr. Thomas Wychecombe, Euch zu dienen, Sir, den älte-sten Sohn von Sir Wycherly's nächstem Bruder, dem verstor-benen Mr. Baron Wychecombe. Ich hoffe, Sir Reginald, Ihrhabt uns nicht als so entfernte Blutsverwandte betrachtet, daß Ihrunsere Geburten, Trauungen und Todesfälle ganz und gar über-sehen hättet?"

O nein, Sir," erwiedcrte der Baronct trocken und mit einemNachdruck, der seinen Zuhörer sehr in Verwirrung setzte, wenn auchdas kalte, jesuitische Lächeln, das diese Worte begleitete, seinelebhaften Besorgnisse wieder einigermaßen beruhigte.Alles,was das Haus Wychecombe betrifft, ist in meinen Augen von In-teresse, und ich war, wie ich hoffe, nicht ohne Erfolg bemüht,Alles, was sich auf Geburten, Trauungen und Todesfälle inder Familie bezieht, genau zu erfahren. Ich bedauere unendlich,daß jetzt, da ich zum zweiten Mal diese ehrwürdige Wohnungbetrete, eine so traurige Veranlassung, wie die, wcßhalb ich hier-her beschieden worden, mich einführcn mußte. Wie befindet sichEuer verehrter- d. h. ich wollte sagen, wie geht cs mit SirWycherly Wychecombe?"

Wenn man die überlegte, vorsichtige und doch bezeichnende Weisedes Sprechenden mit dem Inhalt der Antwort zusammenhiclt, so hatteTom allerdings Grund genug zur Unruhe, obgleich er über diewahre Absicht seines Namensvetters noch immer in Zweifel gelassenwurde. Die Worte, worauf Letzterer den Hauptnachdruck legte,wurden nur leicht, aber dabei sehr kenntlich berührt; dabei wardas kalte, arglistige Lächeln, welches dieselben begleitete, ganzdazu gemacht, den Scharfsinn eines so gewöhnlichen Schurken, wiedieser Erbschaftsexspektant einer war, vollkommen irre zu führen.