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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
265
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Gervaise, der, obwohl selbst mit der Kunst des Aderlassens ver-trant, dennoch eine Abneigung gegen die Heilkunst überhaupt hegte,und nur die weuigstcn von den üblichen Kunstausdrücken verstand.

Ich meine das, was Ihr und Admiral Bluewater gegenSeiner Majestät Feinde so häufig in Anwendung bringt, wenn Ihrzur See mit ihucn zusammen gerathct; Hi! hi! hi!" antworteteMagrath, über seine eigene gute Laune kichernd, die, wenn auchan Quantität gering, in der Qualität um so besser war.

Er meint doch nicht gar Pulver und Schrot? Den Fran-zosen geben wir Schrot zu kosten! Sir Wycherly hat doch keinenSchuß erhalten?"

Das nicht, Sir Gervaise, aber Ihr habt ihm in Ermanglungeines Arztes zur Ader gelassen, und dieß war eine etwas zu vor-eilige Maßregel, die ich nach meiner Ansicht tmr tadeln kann."

Nun wahrhaftig, jedes alte Weib wird uns richtiger beleh-ren, als dieser Doktor. Das Aderlässen ist doch ein Alltagsmittelfür derartige Anfälle."

Ich streite nicht gegen die Dogmata von älteren Personendes andern Geschlechts, Sir Gervaise, und eben so wenig gegenEure Alltagsreniocliri. Wenn ,AlltagsdoktoreiE den Krankendas Leben retten und ihre Schmerzen lindern könnten, so wärenunsere Diplome so ziemlich unnütz, und wir könnten alle nach Euremeigenen Grundsätze, ,der Teufel hole den Hintersten^ verfahren, nachwelchem Ihr selbst, Sir Gervaise, beim Entern des PI lüriii unterden Don's herum hanthiertet. Damals war ich auch dabei, wiedie beiden Herren sich erinnern werden, und hatte alle Hände vollzu thun, um die Schrammen wieder znzunähen, die Ihr mit Eurenrücksichtslosen, gottlosen Händen angerichtet hattet."

Diese Rede bezog sich auf einen der verzweifeltsten, hartnäckig-sten Kämpfe, worein die beiden Flaggenoffizierc jemals verwickeltgewesen waren. Jenes Gefecht hatte ihnen - damals noch ganzjungen Männern Gelegenheit gegeben, sich durch persönliche