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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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etwas Natürliches zu betrachten; cs ist aber schon oft genug aus-geführt worden, so daß die Möglichkeit wenigstens nicht ebenbei den Haaren herbcigczogcn erscheint. - Ha! hier konnnt Mag-rath, um uns über die Lage des Patienten Bericht zn erstatten."

Der Chirurg des Plantagenct trat in diesem Augenblick üsisZimmer und gab dadurch dem Gespräche eine andere Wendung.

Nun, Magrath," begann Sir Gervaise und hielt plötzlich inseinem Qnarterdecksschritte inne,welche Neuigkeiten bringt Ihruns von dem Patienten?"

Er erholt sich, Admiral Oakes," antwortete der phlegmatischeDoktor;es ist aber wie das Glühen der Sonne, wenn sie hinterdie fernen Hügel hinabsinkt und die über ihr schwebenden Wolkennoch einmal mit ihren Strahlen vergoldet"

Ei, Doktor, so bleibt mir doch mit Eurer Poesie vom Leibe;heute Morgen wollen wir's nur mit reinen Thatsachcn zu thun haben."

Nun denn, Sir Gervaise, Ihr seid kommandirender Admiral,und so muß ich Euch wohl gehorchen. Sir Wvcherlu Wvchccombcliegt an einem Schlagflusse oder einer «71071^,wie's die Grie-chen nennen, darnieder. Die Diagnose der Krankheit ist nicht leichtzn verkennen, obwohl sie so gut wie andere Krankheiten ihre Ver-wandtschaften hat. Oester haben die Mittel, die man für die Gichtoder ui tliritis gebraucht, einen Schlaganfall zur Folge: der Unter-schied zwischen beiden Krankheiten besteht aber darin, daß die eineihren Sitz im Kops, die andere dagegen gewöhnlich in den Füßen hat.Die Herren werden mich um so leichter verstehen, wenn sie beden-ken, daß ein Dieb, so wie er aus einem Verstecke heransgetriebenist, sich meistens auch sogleich einen andern sucht. Jch*bin der An-sicht, daß die Phlebotomie *), die man nach dem ersten Anfalle beidem Kranken in Anwendung brachte, sehr unglücklich gewählt war."

Was Teufels meint er mit seiner Phlebotomie?" rief Sir

*) Averlaß.

D. U.