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Tapferkeit ausznzeichncn, und so blickten Beide gewöhnlich mitgroßer Selbstzufriedenheit darauf zurück, und zwar Sir Gervaifenoch mehr als sein Freund, da dieser schon oft erklärt hatte, daß sieBeide damals eigentlich umzukommcu verdient hätten als billigeStrafe für die Tollkühnheit, womit sic das Leben ihrer Mannschaftin jenem, wenn gleich äußerst glänzenden und erfolgreichen Unter-nehmen gewagt hatten.
„Nun, Magrath, das war eine Affaire, die man mit Zweiund-zwanzig unternehmen kann," bemerkte Bluewater, „beider man sichaber schon mit Dreißig wohl etwas besinnen würde."
„Ich würde cs heute noch versuchen, wenn sich die Möglichkeitdazu darbötc!" rief Sir Gervaisc und schlug dabei seine Hände miteiner Plötzlichen Kraftanstrcngung zusammen, welche bewies, wie sichr-er durch die bloße Erinnerung an jene frühere Scene ausgeregt war.
„Ja, ja, das glaub'ich wahrlich!" ries Magrath, der iinmermehr, je wärmer er wurde, den Schotten hervorblicken ließ, „Ihrwürdet lieber ein Mackrelcnboot entern, als ganz ohne Kampf aus-gehen. Ihr seid ein Kapitalvieeadmiral von der Rothen, SirGervaise; zum Unterärzte dagegen würdet Ihr, glaub' ich, nnrsehr schlecht passen!"
„Bluewater, ich muß am Ende doch noch mein Schiff mitdem deinigcn vertauschen, um nur diese alten Murrköpfe ans demPlantagenet los zu werden! Sic stechen mich gleich Blutegeln, undsind allmählig so familiär geworden, daß sie alle meine Befehle be-krittln und nebenbei immer nur halb befolgen!"
„Kein Einziger wird Eure Flottenbefehle bekrittln, Sir Ger-vaise, was aber die Heilkunst — Wissenschaft sollte sie eigentlichheißen — betrifft — da würde ich Euch nicht mehr als jedem vonunfern jungen Herren zutrancn. Ich habe mir sagen lassen, Jhrhättet Eure Lancette bei dem armen Sir Wychcrly auf eine Artgeschwungen, wie Ihr etwa mit Eurem Säbel aus einen Feindlosftürzen würdet!"