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kannte, sic wäre die einzige gewesen, zu deren Füßen ich mich —und zwar wie ein Hund hätte niederlegcn können."
„Erkennst du keine Aehnlichkeit zwischen ihr und dieser MildredDutton? Sic liegt mehr im Ausdruck, als in den Gcsichtszügen,aber eben der Ausdruck ist cs ja, der allem deu Charakter verkündet."
„Bei St. Georg! Du hast recht, Blnewater; uud dieß be-nimmt mir wieder einigermaßen die Verlegenheit, worin ich micheben wegen jenes Ausdruckes befand, von dem du jetzt sprichst.Sie ist ganz wie die arme Agnes, die viel früher, als Jeder vonuns wünschen konnte, zu den Heiligen versammelt wurde. Lebendoder todt, Agnes Hcdworth muß ein Engel sein! Du liebtest siewie ich glaube, mehr als jedes andere weibliche Wesen! Einmalsogar glaubte ich, du würdest ihr deine Hand anbicten."
„Meine Zuneigung war nicht von dieser Art; du mußt auchdie geheime Geschichte ihres Lebens nicht gekannt haben, sonst hät-test du nicht an so Etwas denken können. Meine eigenthümlicheStellung ihr gegenüber war der Art, daß Agnes, obwohl mit mirnur Geschwisterkind, doch die nächste weibliche Verwandte war, dieich besaß, und ich betrachtete sie mehr wie eine Schwester als wieein Wesen, das dermaleinst mein Weib werden könnte. Sie warum sechzehn Jahre jünger als ich, und als sie endlich das nöthigeAlter zum Hcirathcn erreicht hatte, war ich schon gewöhnt, sie alseine Person zu betrachten, die für eine andere Stellung bestimmtwar. Auch ihrer Schwester, der Herzogin, gegenüber, bestand vonmeiner Seite dasselbe Gefühl, obwohl in weit schwächerem Grade."
„Arme, süße Agnes! Und wegen dieser zufälligen Aehnlichkeithast du beschlossen, die Tochter eines Trunkenbolds von einemQnartiermeister zu deiner Erbin einzusctzen?"
„Das nicht gerade. Das Testament war fertig, noch ehe ichwußte, daß eine solche Aehnlichkeit existirtc. Doch hat dieser Um-stand höchst wahrscheinlich, ohne daß ich es selbst bemerkte, michsehr dafür gestimmt, sie mit günstigen Augen zu betrachten. Denn