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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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bemerke nur, Gervaise, Agnes selbst war nicht schöner von Personoder nicht liebenswürdiger an Geist als eben diese Mildred Dutton!"

Nun, nun, sie wenigstens bist du noch nicht gewöhnt, alsdeine Schwester zu betrachten; und hcirathsfähig ist sie auch, Dick,ohne daß du bis jetzt Gelegenheit gefunden hättest, sie als sobesonders heilig anzuschcn!" erwiedcrte Sir Gervaise, mit halbunterdrücktem Lächeln, während er dem Freunde einen ruhigenBlick zuwarf.

Du weißt, das ist Alles umsonst, Oakes. Irgend Jemandmuß mein Vermögen erben. Mein Bruder ist schon lange todt;selbst die arme, arme Agnes ist dahingegangen; ihre Schwesterbedarf es nicht; Bluewater selbst ist bereits ein überreicher Jung-geselle; du willst cs nicht; was kann ich also Besseres damit an-fangen ? Hättest du mit angesehen, wie grausam Mutter und Toch-ter von diesem llnthier von einem Gatten und Vater in der ver-gangenen Nacht mißhandelt wurden du hättest bestimmt auchein Verlangen in dir gefühlt, das Elend Beider zu erleichtern, undhätte es dich selbst dein Bowldero und dein halbes Vermögen inder Bank gekostet."

Hum! Bowldero ist nun schon seit fünf Jahrhunderten inmeiner Familie, Meister Bluewater, und wird wohl noch fünf wei-tere dabei verbleiben, wenn nicht etwa dein stürmischer Präten-dent den Thron besteigt und dasselbe konfiscircn läßt."

Dann hatte ich auch noch einen weiteren Grund. Hinter-lasse ich meine Baarschast einem gleichen und sollte mich dann dernächste Kampf etwa auf die schwächere Seite führen, so nimmt derKönig, der cs <lo luolo ist, mein ganzes Vermögen weg; dage-gen wird selbst ein Deutscher nicht so hartherzig sein, daß er einarmes Geschöpf, wie Mildrcd, ihrer einzigen Hilfe berauben könnte."

Die Schotten sind in solchen Sachen als besonders ge-fühlvoll bekannt. Doch, gehe deinen eigenen Weg, Dick. Es istja überhaupt ziemlich einerlei, was du mit deinem Prisengelde