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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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seinen Freund, und hätte gar zu gern den Beweggrund zu dieserFrage in dessen Gesichte gelesen, ohne zu gleicher Zeit seine eige-nen Gesinnungen zu verrathen; dann schien er sich aus eine Ant-wort zu besinne».

ES ist nicht sonderlich angenehm, hier zu liegen und unsan den Ankcrtauen wund zu reiben, während ein französischesGeschwader im Kanäle umherschwärmt," bemerkte er endlich;unterden gegenwärtigen Umständen halte ich es aber doch für meineSchuldigkeit, zuvor die Befehle der Admiralität abzuwarten."

Glaubst du, die Lords werden dich durch die Meerenge vonDover zur Blokade des Frith abscnden?"

Wenn sie'S thnn, Blncwater, so hoffe ich, wirft du mirGesellschaft leisten. Ich hoffe, dein eigenes Nachdenken währendder heutigen Nacht, wird deine Ansichten über die Pflichten einesSeemanns, dessen Vaterland mit seinen ältesten und mächtigstenFeinden in offenem Kampfe begriffe» ist, um ein Gutes geänderthaben."

Es gehört zu den Prärogativen der Krone, den Kriegzu erklären so weit hast du recht, Oakes. Aber Niemand alsein gesetzmäßiger Souverain kann einen gesetzmäßigenKrieg beginnen."

Ach, da kommen schon wieder deine verdammten Unterschei-dungen über das st« jure und «Io l'noto. Halt, da fälltmir etwas ein, Dick; du bist ja doch so eine Art von Gelehrtem:kannst du mir sagen, was man darunter versteht, wenn man Je-mand einen MIIus nennt?"

Admiral Bluewater hatte bereits wieder in dem bequemstenStuhle, den er finden konnte, seine gewöhnliche nachlässige Stel-lung eingenommen, während sein ungeduldiger Freund fortwährendim Zimmer ans und ab ging; jetzt aber richtete er voll Erstaunenseine Blicke empor und folgte den raschen Bewegungen des Andern,als zweifelte er, ob er dessen Frage auch recht verstanden habe.