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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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würden, wenn nicht die vermittelnde Hand menschlichen Vorbedachtssic in Lagen geführt hätte, die ihre Feindseligkeit erweckten, nnd ihremoralische Kraft in der Entwicklung beschleunigten.

Der Baronet glaubte steif und fest an alle Ueberliefernngenseiner Kirche, wenn gleich seine Gelehrsamkeit sich kaum über dasMeßbuch erstreckte, und setzte das unbedingteste Vertrauen in dieso unwahrscheinliche, und darum so abgeschmackte, Geschichte man-cher Heiligsprechung, ohne es nur ein einziges Mal für nöthig zuhalten, einen Blick in jene Urkunde zu werfen, welche allein einensolchen Streit entscheiden konnte. Mit einem Wort, er war einabermaliger Beleg für die Erfahrung, was alles religiöse Intole-ranz aus einem so wunderlichen Geschöpfe, wie der Mensch eines ist,zu schaffen vermochte und aller Wahrscheinlichkeit nach auch in Zu-kunft zu schaffen vermögen wird.

Abgesehen von dieser Schwäche war Sir Reginald Wychccombeein schlauer, scharfblickender Mann. In Neligionssachen ließ ergrößtcnthcils die Priester walten; seine zeitlichen Angelegenheitenaber behielt er selbst als kluger Mann höchst vorsichtig im Auge.Er war viel reicher als das Haupt der Familie, und dabei nichtsweniger als ein filziger Geizhals zu nennen; dennoch hätte er garnichts dagegen gehabt, wenn die alte Familienherrschaft sein Eigen-thum geworden wäre. Sein eigener Verwandtschaftsgrad mit demHaupte der Familie war ihm recht wohl bekannt, und der Umstandmit dem Halbblut nebst dessen gesetzlichen Folgen war ihm keinGeheimniß.

Sir Reginald Wychecombe war nicht der Mann, der einesolche Lage nicht benützt, und zu allen geeigneten Mitteln seineZuflucht genommen hätte, um ,seine Stellung zu definireiff, wiemau dieß in neuerer Zeit mit einem Modeausdruck zu benennenpflegt. Mit Hilfe eines pfiffigen Advokaten von seiner eigenenpolitischen Partei, wenn auch nicht von denselben religiösen An-sichten hatte er sich, nnd zwar aus Martha's eigenem Munde,