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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Wenn Ihr schreibt, so vermeldet der Herzogin meine freund-lichen Empfehlungen. Wir waren in unserer Jugend die vertrau-testen Bekannte, und liebten einander, wie ich wohl sagen darf."

Der Kadct versprach, seines Admirals Wunsch zu erfüllen,und ließ denselben sofort allein. Eine halbe Stunde lang gingBlnewater in der Kajüte auf und ab, in tiefem Nachdenken überdie Art, wie er über sein Eigenthum verfügt, sowie darüber, waser in Bezug auf den Prätendenten thun sollte. Dann liest erplötzlich seinen Bootssührer rufen, crtheilte ihm einige Weisungen,und schickte den Befehl auf's Deck, daß seine Barke bemannt werdensollte. Die üblichen Meldungen gingen ihren gewöhnlichen Gangund liefen in drei weiteren Minuten zur Kajüte zurück, indem LordGeoffrev sic daselbst hintcrbrachtc.

Die Barke ist bemannt, Sir," rapportirte der Knabe, derin der niedlichen Landungstracht eines Scekadeten unter der Ka-jütcnthüre stand.

Seid Ihr bei Kapitän Stowel gewesen, Mylord?" fragteder Eontrcadmiral.

Ja, Sir, und er hat mir Landurlaub bis Sonnenunterganggegeben! mit der Abendkanone des Contreadmirals muß ich wiederzurück sein."

Dann seid so gut und nehmt Euren Sitz in meiner Barke,wenn Ihr völlig bereit seid."

Das Anerbieten wurde angenommen; nach wenigen Minutenwaren die üblichen Ceremonien aus dem Verdeck vorüber, und derContreadmiral säst in seiner Barke. Es war bereits so spät amMorgen, daß die volle Schiffs-Etikette beobachtet werden mußte,und kein Pünktchen derselben wurde bei gegenwärtiger Veranlassungversäumt. Der Kapitän stand in Person auf dem Verdeck, nebenihm die Offiziere der Konstabelkammer, als Repräsentanten ihresEorps; die Wache paradirte unter dem Kommando ihrer Offiziere;die Trommel wirbelte und der Oberbootsmann pfiff den Admirals-