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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Die Offiziere verbeugten sich zum Dank, nahmen die Ein-ladung an, machte Jeder noch eine bis zwei Verbeugungen undverließen die Kajüte mit Ausnahme des Kadcten.

Nun, Sir" riefAdmiralBluewater nach einer Minute tieferZerstreutheit, als er sich zu seiner Verwunderung nicht allein fand;welcherBitte verdanke ich noch dasVergnügenEnrcrGegenwart?"

Ei, Sir, es sind gerade vierzig Meilen nach meines VatersHanse in Cornwall, und ich weiß, die ganze Familie ist dort versam-melt: so dachte ich eben, daß ein Wagen mit zwei Extrapostpser-den mich ungefähr in fünf Stunden an die Parkthore bringenkönnte. Wenn ich mich dann morgen um diese Zeit wieder ansden Weg machte, so meine ich, würde der alte Cäsar unterdesseneinen närrischen Kadcten mehr oder weniger nicht eben vermissen."

Sehr sinnreich vorgebracht, junger Herr, und im Ganzenhöchst annehmbar. Als ich in Eurem Alter war, stand cs vierJahre an, ohne daß ich weder Vater noch Mutter gesehen hätte."

Ja, Sir, aber das ist schon gar lange her! Heutiges Tagskönnend die Jungen kaum halb so lang aushaltcn als damals, wiealle alten Leute behaupten." '

DeS Contreadmirals Lippen verzogen sich leicht, als ob seinMund mit einem Lächeln kämpfte, dann aber erhielt sein Gesichtmit einem Male einen andern Ausdruck und erschien tief bekümmert.

Ihr wißt, Geoffrey, ich bin nicht Kommandirender cn Chef.Sir Gervaise allein kann einen solchen Urlaub crthcileu."

Ganz recht, Sir; aber Sir Gervaise thut jedesmal das, wasIhr verlangt,besonders wenn es die von EuremFlaggcnschissc betrifft."

Das mag wohl sein. Doch leben wir in bedenklichen Zeiten,mein Knabe, und müssen vielleicht eine Stunde nach erhaltenerOrdre die Anker lichten. Wißt Ihr denn nicht, daß Prinz KarlEduard in Schottland gelandet ist, und daß die Jakobitcn sichwacker regen? Wenn die Franzosen ihm den Rücken decken,werden wir hier rm Kanal alle Hände voll zu thnn bekommen."