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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Eilftes Kapitel.

Betrackten wir das Leben Trug ist'ö. was wir sehen!

Der Mensch, er liebt ihn. lässt sich ewig von der Hoffnung hintcrgehenVertraue nur und hoff' vom Morgen Lolm für deine Sorgen:

Noch falscher als das Heute ist das Morgen!

Drydcn.

Admiral Bluewater hatte sich zwar gewöhnt, dem Schlummernur sehr wenig Zeit zu widmen, doch war er nicht, was dieFranzosen inntiiml*) nennen. Am Bord der Kriegsschiffe trittMorgens eine Periode ein wo nämlich die Decks abgewaschenwerden welche sich am besten mit der Unbehaglichkeit einer

amerikanischen Reinigung

dem sogenannten ,Haussegen^

vergleichen läßt. Es geschieht dies; täglich mit Aufgang der Sonne,und kein Offizier, den sein Rang irgend von einem Befassen mitdiesem Dienste freispricht, denkt je daran den Fall außerordent-licher Veranlassungen, die ihre Gegenwart um anderer Zwecke willenerfordern, natürlich ausgenommen sich in die geheiligten My-sterien dieses Geschäftes einznmischcn. Dieß ist ,dic böse Stunde^auf einem Schiffe; alle Müssiggänger **) und wachhabenden Of-fiziere, die nicht zu diesem Dienste gehören, können nichts Besseresthun, als sich zwischen die Luken zu verkriechen, wenn dieß ge-rade mit ihrer Bequemlichkeit übereinstimmt. Wer aber eineFlagge führt, ruht gewöhnlich während dieses kritischen Momentsin seiner Hängematte und verrichtet, wenn er schon aufgestandenist, äknlichc tägliche Waschungen an seiner eigenen Person.

Admiral Bluewater öffnete eben die Augen, als sich dasSpritzen des ersten Wassereimcrs am Bord des Eäsar vernehmenließ. In der besten Laune gab er sich ganz dem Genüsse bin, demSeeoffiziere so gerne nachhängcn, wenn sic sich einmal bis zu demRange eines Kommandircnden cmporgcschwnngcn haben. Es ist

') Früh aus.

") Wie die Marinesoldaten genannt werden.Die beide» Admirale.

D. U.D. N.

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