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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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dieß gewissermaßen ein halbvcrzückter Zustand; der Geist ruft dannalle Bilder der Vergangenheit vor sein Auge: hier sieht er sich wie-der als Schiffsjungen im Sturm und Regen die Toppsegel ciu-rcffeu, steigt auf das Ende einer Naae und ruft: ,Ahoy! leewärtsgestalt st dort guckt er über die Hängcmattcutüchcr, um nach demWetter zu schauen, während ihm der Schnee gleich Nadeln in sGesicht prickelt dann kommt gar noch das Abwaschen des Decksund ähnliche Annehmlichkeiten des Seclebcns! All' diese Traum-bilder aus der Vergangenheit werden aber nur deßhalb herausbc-schworen, um das Gefühl der gegenwärtigen Behaglichkeit nochmehr zu erhöhen. Sie bilden dann lauter wohlcrsonucnc Folien,die, so zu sagen, dem Diamant einer behaglichen Hängematte unddem süßen Bewußtsein, daß mau nicht länger einem allzu früh-zeitigen Aufrufe auf's Verdeck ausgesctzt ist nur um so größerenWerth und Glanz verleihen.

Unser Contrcadmiral war übrigens bei solchen Gelegenheitenkein gewöhnlicher Träumer. Er dachte überhaupt nur wenig aupersönliche Bequemlichkeiten, wenn nicht gerade das leibhafte Ge-gentheil sich seinem Geiste zu lebendig ausdräugtc. So verstand erwenig oder gar nichts von der Feinschmeckerei, wogegen sein Freundein wohlerfahrener Koch war, und in den Tagen der Prüfung alsProviantmcistcr sich ausgezeichnet hatte. Dafür war aber Blucwatcr,selbst wenn die Sonne in seinem Zcnithe schien, einer cigenthüm-lichen Träumerei ergeben, und oft war es schon geschehen, daß ermitten unter seinen Offizieren in der tiefsten Zerstreutheit aus demQuarterdeck umhergcgaugeu war. Am heutigen Morgen jedoch, dadas Plätschern auf dem Deck kein Ende nehmen wollte, konnte ersich nicht enthalten, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen,und sich die Zeit in's Gedächtnis? zurückzurufen, von der es heißt'

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