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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
224
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Todtenstille folgte, sobald der Offizier in dem vorüberziehendcnBoot seinen Rang angekündigt hatte, und wurde nur durch die ab-gemessene Bewegung der Ruder unterbrochen. Ein- oder zweimalglaubte Mildred wirklich, ihr feines Gehör lasse sie sogar das ge-meinsame Einsenken der acht Ruder, so wie das Plätschern desWasserS vernehmen, wenn sie wieder ans dem Elemente empor-tauchtcn, um zu einem neuen Zuge auszuholcn. Bei jedem Schiff,an dem die Barke vorüberkam, wiederholte sich Anruf und Antwortaus's Neue, worauf jedesmal wieder die tiefe Stille der Mitternachtin ihre Rechte eintrat.

Endlich sah man, wie die Barke an dem Hintcrtheil des Cäsar des Contrcadmirals eigenem Schiffevorbeirudcrte, und jetztertönte der Anruf zum letzten Male. Dießmal entstand einigerLärm aus dem Schiffe, und bald nachdem die Ruder ihre Bewegungeingestellt hatten, wurden die Laternen von den Punkten, die sicseit Einbruch der Nacht eingenommen hatten, herabgelasscu. Zweioder drei weitere Laternen waren übrigens an,dcn Spieren andererSchiffe noch sichtbar, zum Zeichen, daß sie ihre Kapitäne nichtam Bord hatten; ob diese aber am Lande oder auf anderen Fahr-zeugen zum Besuch waren, das mochten sic wohl selbst am bestenwissen. Der Plantagenet hatte kein Licht, da man wußte, daß SirGervaise das Land heute nicht mehr zu verlassen beabsichtigte.

Als dieß Alles vorüber war, suchten auch Mrs. Dutton undMildrcd ihr Lager. Für sic war ja der heutige Tag voll Aufre-gung gewesen, und sollte erst noch wichtigere Folgen nach sich zie-hen, als sie selbst bis jetzt sich denken konnten.