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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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ihre Theilnahme an dem Ereignisse um so besser zu verbergen;doch ihr alter Freund war zu erfahren und zu scharfblickend, um sichso leicht täuschen zu lassen. Schweigend führte er sic wieder vonder Klippe zurück, und als er in ihre Wohnung trat, bemerkteMildred beim Schein der Kerzen, daß seine Miene immer nochtraurig war.

Admiral Bluewater verweilte noch eine weitere halbe Stundein dem Stationshäuschen, bis er sich endlich aus einer Gesellschaftlosriß, die für ihn einen Reiz besaß, den er nicht recht zu erklären,ja bis jetzt nicht einmal gehörig zu würdigen wußte. Schon wardie erste Stunde nach Mitternacht vorüber, als er von Mrs. Dut-tou und deren Tochter Abschied nahm, wobei er versprach, daß erBeide vor Abfahrt der Flotte noch einmal besuchen wolle.

So spät es auch war, so fühlten doch, nach den aufregendenSceneu, die sie erlebt hatten, weder Mildrcd noch ihre Mutterirgend Lust, sich zur Ruhe zu begeben. Ihr Gcmüth hatte sichunterdessen nach der rohen Unterbrechung, welche durch DuttonsBrutalität veranlaßt worden war, allmählig wieder beruhigt, undso entschloßen sie sich noch, nach der Klippe hinzuwandcln, um inder Geisterstunde der kühlen Nachtlust zu genießen und sich an derschönen Aussicht aus der Landspitze zu ergötzen.

Diese ausnehmende Aufmerksamkeit der meisten Männer ge-gen dich, mein Kind, könnte mich eigentlich beunruhigen," bemerktedie verständige Mutter, während Beide das Haus verließen;dochAdmiral Bluewaters Jahre, besonders aber sein Charakter, bürgenmir dafür, daß er weder Thorheit noch Unrecht im Schilde führt."

Seine Jahre wären schon hinreichend, Mutter," ries Mildredlachend, denn jetzt, nachdem sie den Admiral noch eben erst vonWpcherly's Vorzügen hatte sprechen hören, war sie ausnehmendfroh gestimmt;den Charakter könnte man ganz bei Seite lassen."

Für dich vielleicht, Mildred, nicht aber für ihn selber. DieMänner halten sich selten für zu alt, als daß sic nicht noch junge