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die Klippe; aber nicht hier, Sir, wo der Felsen so gar senkrechtist, sondern dort drüben, wo man mit einiger Sorgsalt wohl hinab-klimmen kann. So kam cs, daß er sich nnr ein wenig nnd nnrein ganz klein wenig zu weit vorwagtc, wie er mir heute nachdem Mittagessen selbst sagte, worauf einer der Steine nachgab,und, wie bekannt, jenes Unglück herbciführtc. Ich halte Mr. Wy-cherly Wychccombe für nichts weniger als tolldreist, und glaubekeineswegs, daß er durch thörichte Wagstücke eine thörichte Bewun-derung einzucrntcn bemüht ist."
„Jedenfalls hat er eine höchst liebenswürdige und sehr bcredt-same Verthcidigerin," erwiedcrte der Admiral lächelnd, obwohl derAusdruck seiner Züge tiefe Betrübniß, ja sogar schweren Kummerverrieth, „und damit ist er vollkommen entschuldigt. Ich glaube,wenige Männer von seinen Jahren würden sich lange besinnen,wenn es gälte, ihr Leben für so schöne und wohlriechende Blumenzu wagen, vornehmlich wenn Ihre Mutter, Mildred, sich so sehrdanach gesehnt hätte."
„Und besonders ein Seemann, Sir, der sich so wenig darausmacht, an schlüpfrigen Stellen zu stehen, und der bei Gefahrendieser Art nur zu lachen gewöhnt ist?"
„Ganz richtig, wenn es auch auf Schiffen nur wenig Klippengibt. Bei uns sind cs Taue, die den Muth beleben."
„Das sollte ich wohl glauben, nach dem, was heute vorgesal-lcn ist," erwiedcrte Mildred lachend. „Mr. Wycherly ries nacheinem Tau, und wir warfen ihm auch eines zu, um ihm aus seinerNoth zu helfen. Sobald er das Tau in der Hand hatte, das zwarblos aus jener dünnen Signalleinc bestand, fühlte er sich so sicher,als ob er hier aus der Anhöhe stünde und ganze Felder festenBodens um sich hätte. Daß er überhaupt je erschrocken war,glaube ich nicht; als er aber erst jenes schmale Tau erfaßt hatte,da zeigte er sich wieder völlig muthig."
Mildred versuchte über ihre eigene Erzählung zu lachen, um