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beabsichtigte Warnung kann oder sollte wenigstens einen Herrnvon Mr. Wychccombc's Stellung und Charakter nicht treffen."
„So ist einmal die Welt, Miß Dutton; das erfahren beson-ders wir alten Seeleute, ob wir wollen oder nicht, mit jedem Tagedeutlicher. Meine plötzliche Thcilnahme für Sie, die Erinnerungan frühere, wenn gleich peinliche Scencn, so wie die Ereignisse desheutigen Tages haben mich wachsam und, wie Sie vielleicht beifügenwerden, sogar kühn gemacht—doch bin ich entschlossen, zu sprechen,selbst ans die Gefahr hin, Sic mir dadurch für immer zu entfrem-den — und so muß ich Ihnen denn sagen, daß ich noch nie-mals einen jungen Mann getroffen habe, der einen so unvortheil-haften Eindruck, wie dieser nämliche Mr. Wychecombc, auf michgemacht hätte."
Mildred zog, ohne cs selbst zu bemerken, ihren Arm zurück,und erstaunte nun znm ersten Mal über die Unbesonnenheit, womitsic in ihrer plötzlichen Vertraulichkeit gegen einen Fremden so weitgegangen war, daß sie diesem erlaubt hatte, sogar einen erprobtenFreund auf solche Art zu verunglimpfen.
„Ich bcdaure aufrichtig, Sir, daß Sie von einem Manne,der, wie ich glaube, der allgemeine Liebling dieser ganzen Gegendist, eine so, ungünstige Meinung hegen," gab sic mit auffallenderKälte zur Antwort.
„Ich sehe schon, auch ich werde das Loos aller unwillkommenenRathgcber theilcn, kann aber einzig mich selbst wegen meiner An-maßung tadeln. Mildrcd!, wir leben in einer sehr wichtigen Zeit,und Gott allein weiß, was in den nächsten paar 'Monaten mit mirselbst Vorgehen mag — aber sehen Sie, so stark ist diese unerklär-liche Thcilnahme, die ich für Ihr Wohlergehen fühle, daß ich michnochmals Ihrem Unwillen bloßzustellen wage. Ich liebe diesenMr. Wychecombc nicht, der — ob mit aufrichtigem Herzen odernicht, mag dahin gestellt bleiben — ein so großer Verehrer vonIhnen ist; daß er, der Erbe einer so bedeutenden Herrschaft, von