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nicht alle die Eigenschaften besitzen, die ein Geistlicher besitzen sollte;jedenfalls ist er aber weit entfernt, ein schlechter Mensch zn sein.Mag er übrigens gut oder schlimm genannt werden, so ist es kaumwahrscheinlich, daß er in seiner vorübergehenden Parteilichkeit ir-gend weiter gehen wird, als er bereits gegangen ist."
„Mr. Nothcrham! An den frommen Vicar habe ich wedergedacht, noch ist mir eingefallen, von ihm zn sprechen."
Jetzt war cs an Mildred, auss Tiefste verwirrt zu sein. Mr.Rotherham hatte ihr erst den Tag zuvor seine Anträge gemacht,und war zwar mit Schonung, aber auch mit Festigkeit zurückgc-wiesen worden. Natürlich war dieser nculiche Vorfall noch frischin ihrer Erinnerung, und die Vermuthnng, ihr abgcwicscner Be-werber könnte, vom Wein erhitzt, seine Wünsche, oder was erwenigstens dafür hielt, ihrem jetzigen Gefährten mitgethcilt haben— lag so nahe, daß sic fast ohne alles Nachdenken in diesen Jrr-thum verfallen war.
„Ich bitte um Entschuldigung, Sir, — ich dachte wirk-lich—" antwortete das verwirrte Mädchen; „da aber Mr. Rother-ham die einzige Person ist, welche jemals mit meiner Mutter vonso Etwas wie von einer Vorliebe für mich gesprochen, so warcs für mich wohl sehr natürlich, wenn ich vcrmuthcte, daß SieMr. Nothcrham meinten."
„Glauben Sie mir, Mildred, — vor Personen, welche mitIhrer Mutter sprachen, habe ich weit weniger Furcht, als vorsolchen, die nur mit Ihnen gesprochen haben. Da mir übrigensjede Zweideutigkeit verhaßt ist, so will ich Ihnen nur gleich sagen,daß meine Anspielung aus Mr. Wychccombc gehen sollte."
„Mr. Wychccombc, AdmiralBluewater!"riefsic, und dcrVeteranfühlte, wie ihr Arm, der sich auf ihn lehnte, heftig zu zittern begann,so daß sich seine Besorgnis sogar noch in höherem Grade, alser gefürchtet, zu bestätigen schien, da er sonst wohl nicht so raschunterbrochen worden sein würde. „Wahrlich, wahrlich, Ihre