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Sieges ist. Die schwächeren Schiffe können es den besseren unmög-lich gleich thun, nnd so müssen die Letzteren ihre Bewegungen nachden schlechteren cinrichtcn, und dies; heißt doch wahrlich die bestenSchiffe einer Flotte mit den schlechtesten auf gleiche Linie herab-bringcn — was wir eben beweisen wollten.
Sir Gervaise Oakes war bei der Admiralität so sehr beliebt,daß ihm Alles, was er verlangte, gewöhnlich auch gewährt wurde.Eine von seinen Bedingungen war die, daß alle seine Schiffe gleichgute Segler sein sollten. „Gebt Ihr mir rasche Schiffe," pflegteer zu sagen, „so kann ich den Feind überholen; habe ich dagegennur faule Enten, so überholt er mich; welcher von beiden Fällenam ehesten ein Gefecht hcrbeiführcn wird — das könnt Ihr Euchwohl selbst beantworten. Ans alle Fälle gebt mir gleiche Fahr-zeuge, nicht das eine ein Flügel-, das andere ein Schleppschiff,sondern Segler, die sich auch ohne zu ankern ans Anrusweite nebeneinander zu halten im Stande sind."
Die Admiralität zeigte den besten Willen, die Forderung destapferen Kommandanten zu erfüllen, nnd da er entschlossen war,den Plantagenet nicht eher zu verlasst», als bis er gänzlich abge-nützt wäre, so wurde es unumgänglich nöthig, so viele Schnell-segler als möglich zu seinem Gefolge hcrauSzufindcn. Das Resultatwar, daß Sir Gervaise eine Flotte von ,Rossenff wie Galleygosie nannte, zu führen bekam, und in der ganzen Marine galt dasSprüchwort ,Oakes kommandire ein Geschwader von Fliegern,wenn nicht gar ein fliegendes Geschwaders
Schiffe, wie die eben erwähnten, sind gewöhnlich auch symme-trisch gebaut, und nicht nur rasch im Segeln, sondern auch ange-nehm für's Auge. Dieß fiel im ersten Augenblicke sogar Mildredauf, die doch an den Anblick vonSchiffen gewöhnt war; sie theilte dieseBemerkung auch sogleich ihrem Begleiter mit, nachdem Beide einevolle Minute schweigend auf dem Hügel dagestandcn und das groß-artige Schauspiel zu ihren Füßen angestaunt hatten.
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