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Geschäfte zu besorgen; während dessen nahm der Admiral MildredsArm, und Beide wandelten zusammen bis an den Rand der Klippen.
Ein schöneres Mondscheingemälde als das, weiches jetzt vorAdmiral Blncwaters und Mildreds Blicken ausgebrcitct dalag,mochte sich wohl noch selten dem Auge eines Seemannes dargebotenhaben. Unter ihren Füßen lag die Flotte vor Anker; sechzehnSegel verschiedener Größe, eilf davon Zweidecker von der erstenGröße, welche damals im Seekriege bekannt war, und dazu alle injener vollendeten Ordnung, wie sic ein thätigcr, einsichtsvollerKommandant selbst bei trägen, gleichgültigen Unterbcfchlshabernhervorznruscn versteht.
Admiral Blnewater war im Manövrircn einer Flotte als Mei-ster berühmt, und verstand selbst bei einer mcilenlangen Linie jedesSchiff, und zwar an seinem rechten Platze, zu verwenden. SirGcrvaise Oakes dagegen hatte den Ruf eines der besten englischenSeeoffiziere im gewöhnlichen Sinne des Wortes. Noch nie hatte einSchiff von vernachlässigtem Acußern unter seinem Kommando ge-standen, und war jemals ein solches unter seine Flotte gerathen, sohatte es auch unfehlbar in kurzer Zeit einen andern Anstrich be-kommen. Der Viceadmiral war sehr wohl mit der allvermögendcnWichtigkeit des Satzes bekannt, — der von Kongreß- wie Parla-mentsmitgliedern nur allzulcicht vergessen oder gänzlich verkanntwird — daß nämlich die Wirksamkeit einer Flotte als solcher noth-wcndig durch den Zustand ihrer schlechtesten Schiffe bedingt wird.Wozu soll cs nützen, wenn sich auch vier oder fünf Schiffe in einemGeschwader als Schncllseglcr und kühne Entercr anszeichncn, wenndagegen die acht oder zehn übrigen nur langsam fortkommen undkeine Bravour an den Tag legen? Sind dann die Eigenschaften derverschiedenen Fahrzeuge auch gehörig erprobt, so ist eine Trennungdes Geschwaders die unvermeidliche Folge, und die Theilung derStrcitkräfte ist eben so sicher der erste Schritt zu einer Niederlage,wie die geeignete Eoncentrirung derselben die erste Bedingung des