Druckschrift 
13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
201
Einzelbild herunterladen
 

201

Namensvetter, Lieutenant Wycherly Wychecombe, vor Euch zusehen?" fragte der Admiral, indem er auf den Taufnamen beson-deren Nachdruck legte.Er muß sich im Hause befinden, und würdesich gewiß äußerst glücklich fühlen, wenn er Eurem Wuusche ge-horchen dürfte."

Ich hoffe, er ist wohl, Sir trefflicher junger Manneine Ehre für unfern Namen, Sir."

Ganz richtig bemerkt, Sir Wycherly, und nicht nur EuremNamen, auch der Nation macht er Ehre."

Wußte nicht, daß die Virginier eine Nation ausmachcnum so besser für sie feiner, junger Virginier, Sir."

Ohne Zweifel von Eurer Familie, Sir Wycherly, wie erdenn auch Euren Namen trägt," fuhr der Admiral fort, der ins-geheim vermuthctc, der junge Seemann möchte trotz all' Dem,was er vom Gegentheile gehört, am Ende doch ein Sohn desBaroncts sein.Ein ausnehmend feiner, junger Mann, der jedemHanse in England Ehre machen würde!"

Ich denke, sic haben Häuser in Virginia schlimmesKlima; Häuser nothwcndig. Kein Verwandter, Sir; vermuthlichein iiullu«. Viele Wychccombc's Nullussc. Tom ein >mllu8 die-ser junge Mann ein iiullu« die Wyechonibc's aus Surrey lauterNullusse Sir Reginald kein »iillrm; aber halb Thomas,James, Charles und Gregory alle ganz. So sagte mir meinBruder, Baron Wychecombe ehe er starb."

Was ganz, Sir Wycherly?" fragte der Admiral, etwasärgerlich über die Unverständlichkeit des Sprechenden.

Blut Vollblut, Sir. Kapitalgcsctz, Sir Gervaisc;hab's von dem Baron aus erster Hand."

Nun gehört cs aber zu den Eigcnthümlichkeiten Englands, daßbei der dortigen Geschästsvcrtheilung außer den eigentlichen Rechts-gelehrten fast Niemand etwas vom Gesetz versteht. Selbst die Rechts-wissenschaft ist in Abtheilungen und Unterabthcilungen geschieden,