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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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vorzulcsen; sein gutmüthigcs Anerbieten war jedoch von Sir Wy-cherly mit jenem zarten Schicklichkcitsgcfühle abgelehnt worden,das sich bei Annähernng des Todes nur noch mehr zu verschärfenscheint, und das im jetzigen Falle den Kranken belehrte, daß dieversammelte Gesellschaft nicht eben in der Lage war, um ein soheiliges Amt mitanznhören.

Endlich hatte sich Sir Wychcrly wieder so weit erholt, daß er mitzunehmendem Bewußtsein um sich schauen konnte; zuletzt wandcrtcnseine Blicke im Zimmer umher, indem sie jeden Einzelnen der Um-stehenden nnt besonderer Bedachtsamkeit eine Weile zu mustern schienen.

Ich kenne euch Alle jetzt," begann der gutherzigeBaronetmit heiserer Stimme, der man anhörte, daß ihm das SprechenMühe verursachte;thut mir leid, daß ich euch - so viele Müheverursache. Ich habe nur noch kurze Zeit vor mir."

Ich hoffe nicht, Sir Wvchcrly," fiel der Vicar mit trösten-dem Tone ein,Ihr habt einen schweren Anfall gehabt, doch er-freut Ihr Euch einer festen Gesundheit, die Vielem zu widerstehenvermag."

Meine Zeit kurz - ich fühl' cs hier," wiederholte derKranke und fuhr mit der Hand über die Stirne.

Bemerkt es wohl, Dutton," flüsterte Wychccombe.Meinarmer Oheim gesteht selbst, daß sein Geist etwas erschüttert ist.Unter solchen Umständen wäre cs eine Grausamkeit, wenn wir ge-statteten, daß er sich durch vorzunehmendc Geschäfte selbst Scha-den zufügc."

Gesetzlich kann cs gar nicht geschehen, Mr. Thomas. Ichdenke, Admiral Oakes würde schon dazwischen treten, um dicßzu verhindern."

Rotherham," fuhr der Kranke fort,ich will mich mitder mit der Welt abfindcn, und dann meine Gedanken auf Gott richten. Haben wir - Gäste im Haus?Männer von Stand Familie?"